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Uni-Dortmund
14. März 2017

Projekt A 11 Stadtteilentwicklung in Wohnsiedlungen der 1950er und 1960er Jahre

Projektgegenstand Das Projekt wird sich mit Problemlagen und Perspektiven von Mietwohnungsbeständen aus den 1950er und 1960er Jahren in Dortmund beschäftigen und dabei nicht nur Siedlungen selber, sondern auch deren Umgebung mit berücksichtigen. Dabei wird es notwendig sein, sich mit dem...

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Projektgegenstand Das Projekt wird sich mit Problemlagen und Perspektiven von Mietwohnungsbeständen aus den 1950er und 1960er Jahren in Dortmund beschäftigen und dabei nicht nur Siedlungen selber, sondern auch deren Umgebung mit berücksichtigen. Dabei wird es notwendig sein, sich mit dem Wohnungsmarkt und seinen Prognosen in Dortmund auseinanderzusetzen, die Siedlungsbestände kennen zu lernen und anhand konkreter Beispielgebiete eigene Untersuchungen durchzuführen. Problemstellung Durch den Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg, der bis weit in die 60er Jahre reichte, gibt es große Mietwohnungsbestände aus dieser Zeit in Dortmund. Die Eigentümerstrukturen sind sehr unterschiedlich und reichen von internationalen Finanzinvestoren über kommunale Bestände bis hin zu großen Wohnungsunternehmen wie der THS oder Genossenschaften. Viele dieser Siedlungen befinden sich in einer Abwärtsspirale. Die Wohnungen selbst genügen nicht mehr den Wohnwünschen vieler Bevölkerungsgruppen, das Wohnumfeld weist häufig geringe Qualitäten auf und die Infrastruktur und Nahversorgung ist in vielen Fällen verloren gegangen. Somit können Sie durchaus Stadtteile oder Bereiche von Stadtbezirken in ihrer Gesamtentwicklung negativ beeinflussen. Der Handlungsbedarf ist offensichtlich. Dabei tauchen verschiedenste Fragen auf: Wer sind die Eigentümer der Siedlungen? Welche Ziele verfolgen sie? Wie agieren sie? Wer sind die jetzigen oder potentiellen Bewohner der Siedlungen? Wie wirken sich der demographische Wandel und der Wandel der Lebensstile und Wohnformen auf die Nachfrage aus? Für welche Bewohnergruppen können die Siedlungsbestände in Zukunft attraktiv sein? Wie können sie angesprochen werden? Welche Bedeutung hat das Wohnumfeld und die Infrastruktur auf die Entwicklungspotenziale der Siedlungen? Haben die Siedlungen überhaupt Zukunft oder sollten sie (teilweise) lieber abgerissen werden? Aufgabenstellung Mit diesen und weiter vom Projekt zu findenden Fragen wird sich die Projektgruppe beschäftigen. Diese sollen anhand konkreter Wohnsiedlungen in Dortmund untersucht werden. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse können (Bausteine für) Konzepte einer zukunftsorientierten Ausrichtung der Siedlungsbestände herausgearbeitet werden, die die umliegenden Stadtteile berücksichtigen. Raumplanung Technische Universität Dortmund SoSe 2012 Bachelor Raumplanung (2007) Dipl.-Ing. Greiwe Ulla