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Uni-Dortmund
14. März 2017

Projekt A 15 Was nicht passt wird passend gemacht Steuerungsansätze zur regionalen Infrastrukturversorgung

Projektgegenstand /Planungs- bzw. Untersuchungsraum Speziell ländliche Regionen haben es schwer auf die unterschiedlichen Lebensbedürfnisse von immer weniger junger und zunehmend älterer Bevölkerung zu reagieren. Betraf dieses Phänomen zunächst vornehmlich Regionen in Ostdeutschland, so müssen sich auch zukünftig Kommunen in Nordrhein-Westfalen...

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Projektgegenstand /Planungs- bzw. Untersuchungsraum Speziell ländliche Regionen haben es schwer auf die unterschiedlichen Lebensbedürfnisse von immer weniger junger und zunehmend älterer Bevölkerung zu reagieren. Betraf dieses Phänomen zunächst vornehmlich Regionen in Ostdeutschland, so müssen sich auch zukünftig Kommunen in Nordrhein-Westfalen diesem Problem stellen. Untersuchungsraum für die durchzuführende Analyse der zu erwartenden Folgen des Demografischen Wandels in ländlichen Gebieten bildet die -Lenne-Schiene- zwischen Iserlohn und Schmallenberg. Hierbei handelt es sich um einen projektübergreifenden Städteverbund von zwei Gemeinden und sechs Städten. Unter der Koordination der Südwestfalen Agentur und als Projekt der Regionale 2013, soll in dieser interkommunalen Kooperation folgendes Szenario erfolgreich gemeistert werden. -In den kommenden Jahren werden die Schrumpfungs- und Alterungsprozesse erhebliche soziale, wirtschaftliche und technische Anpassungsmaßnahmen erfordern, Leistungseinschränkungen sind dabei nicht zu vermeiden- (Märkischer Kreis 2010). Aufgabenstellung /Problemstellung Schwerpunkt der Anpassungsmaßnahmen sollen innerhalb des Projekts soziale Einrichtungen (z.B. Schulen/Polizei/Krankenhäuser) vor Ort sein. Diese sind in schrumpfenden und alternden Regionen vor besondere Herausforderungen der Finanzierung gestellt. Einerseits sind ausreichend Einrichtungen vorzuhalten, um die Attraktivität der Region nicht zu gefährden, andererseits ist den veränderten Nutzerzahlen und -interessen Rechnung zu tragen. Hierbei ist zu beachten, dass vor allem öffentliche Einrichtungen betroffen sind, aber auch zunehmend Aufgaben von Privaten übernommen werden. Wie diese Anpassung gelingen kann, haben im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau in Sachsen-Anhalt 2010 mehrere Städte gezeigt, wovon einige im Zeitraum Februar/März als mögliche Lösungsansätze besucht werden. Ziel Im ersten Schritt befasst sich das Projekt mit grundlegenden Lebensbedürfnissen sowie deren Gewährleistung, Organisation und Finanzierung. Zweitens werden durch Tagesexkursionen, Gespräche vor Ort (14.-18. November) und an Hand der Bevölkerungsprognose für die -Lenne-Schiene- der zukünftige Bedarf sozialer (Infrastruktur-)Einrichtungen ermittelt. Hierbei gilt es sowohl Überkapazitäten als auch Unterauslastungen deutlich zu machen. Ausgehend von dieser Bestandaufnahme soll sowohl ein Leitbild, als auch ein regionales Handlungskonzept formuliert werden, welches die soziale Infrastruktur vor Ort langfristig sichert. Hierbei sind die Herausforderungen und somit auch die vorzuschlagenden Lösungsansätze für die gesamte Region abzustimmen. Raumplanung Technische Universität Dortmund SoSe 2012 Dekanat Raumplanung Dr. Fleischhauer Tanja