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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt backstage Das Quartier Heidestraße hinter dem Berliner Hauptbahnhof Schinkel Wettbewerb 2007 Fachsparte Landschaftsarchitektur

Der diesjährige Schinkel-Wettbewerb beschäftigt sich mit dem Gebiet nördlich des gerade neu eröffneten Berliner Hauptbahnhofes (ehemals Lehrter Stadtbahnhof). Ein Areal mit großen zusammenhängenden Gewerbeflächen, zwischen Verkehrsadern für Auto, Bahn und Schiff bzw. jahrzehntelang im Schatten der Berliner Mauer und des...

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Der diesjährige Schinkel-Wettbewerb beschäftigt sich mit dem Gebiet nördlich des gerade neu eröffneten Berliner Hauptbahnhofes (ehemals Lehrter Stadtbahnhof). Ein Areal mit großen zusammenhängenden Gewerbeflächen, zwischen Verkehrsadern für Auto, Bahn und Schiff bzw. jahrzehntelang im Schatten der Berliner Mauer und des Containerbahnhofes gelegen. Es rückt nun durch die in den letzten 10 Jahren erfolgte Entwicklung des Regierungsviertels und die erhofften kräftigen Impulse des neuen Hauptbahnhofes ins Blickfeld der Politiker, Planer und Investoren. Der Spandauer Kanal – einstmals von Lenné und Schinkel als Achse mit repräsentativem Charakter entworfen – erhält durch die städtebauliche Entwicklung wieder eine Bedeutung jenseits der reinen Verkehrsfunktion. Attraktive Wasserlage, Pankegrünzug und die geplante Döberitzer Grünverbindung zwischen Hamburger Bahnhof (Museum für zeitgenössische Kunst) zum Fritz-Schloß-Park in Berlin-Moabit bilden die Basis für ein innerstädtisches Wohnquartier mit hoher Freiraumqualität. Die Diskussionen um die zukünftige Entwicklung am nördlichen Cityrand sind mit der Anfang Juli 2006 durchgeführten öffentlichen „Standortkonferenz Heidestraße“ intensiviert worden. Insofern beschäftigt sich der diesjährige Schinkelwettbewerbes mit einem höchst aktuellen Thema. Der Schinkel-Wettbewerb hat eine lange Tradition und wurde erstmalig 1852 ausgeschrieben. Der Zulassungsbereich umfasst die Europäische Union. Seitdem werden in diesem Förderwettbewerb jungen Architekten, Landschaftsarchitekten, Planern, Ingenieuren und Künstlern spartenübergreifend Aufgaben gestellt mit dem Ziel, deren Kreativität und Phantasie für die Lösung zukunftsorientierter Planungsaufgaben herauszufordern. Ziel des Projektes ist (entsprechend der Wettbewerbsaufgabe) die Erarbeitung eines freiraumarchitektonischen Konzeptes (Maßstab 1: 2.000) und von zwei Vertiefungsbereichen (Maßstab 1: 500) sowie die fristgerechte Einreichung zum Wettbewerb bis 15.01.2007. Die verbleibende Semesterzeit wird für individuell ausgerichtete Detaillierungen und Reader verwendet. Verbindlicher Bestandteil des Projektes ist die Teilnahme am Rückfragenkolloqium/ Ortsbesichtigung in Berlin (20.10.2006) mit anschließender zweitägiger Berlin-Exkursion. Das Angebot richtet sich an Studierende des Haupt- und Vertiefungsstudiums, insbesondere höherer Semester. Für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt ist neben einer aktiven Teilnahme an den Plena die kontinuierliche, gemeinsame Arbeit im Studio Voraussetzung. Im inhaltlichen Zusammenhang steht das angebotene Seminar Casino royale – Architektenroulette (Teilnahme erwünscht, jedoch nicht verpflichtend). FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel WS 2006/2007 FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Röntz Ariane