Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Exit Transit
Exit:Transit Verkehrsanlagen beherrschen heute das Bild der Stadt. Vielerorts sind die Grenzen des Wachstums erkennbar und neue Entwicklungsimpulse für unser Straßensystem gesucht. Auch der Globale Klimawandel verändert gerade nachhaltig unsere Sicht auf das Thema Mobilität. Elektromobilität, CarSharing, ‚Neue Fußgänger’, VeloRouten,...
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Verkehrsanlagen beherrschen heute das Bild der Stadt. Vielerorts sind die Grenzen des Wachstums erkennbar und neue Entwicklungsimpulse für unser Straßensystem gesucht. Auch der Globale Klimawandel verändert gerade nachhaltig unsere Sicht auf das Thema Mobilität. Elektromobilität, CarSharing, ‚Neue Fußgänger’, VeloRouten, SharedSpace, intelligente Bordelektronik, elektronische Verkehrslenkung sind Embleme dieser Paradigmenwechsel.
Die ‚Renaissance der Stadt’ (Engel&Völckers) befördert gleichzeitig die Rückkehr der Ressource-starken Bewohner in die innerstädtischen Quartiere. Diese neuen selbstbewussten Anwohner formulieren neue Ansprüche und Vorstellungen für den öffentlichen Raum.
An der Nahtstelle zwischen der Außenalster und dem Szeneviertel St.Georg, befindet sich heute eine der meist befahrenen Straßen Hamburgs. Zwischen Sechslingspforte und dem Atlantik-Hotel kann die Straße 'an der Alster' zukünftig reduziert bzw. zurückgebaut werden. Es gilt dabei nicht nur den Ort als Freiraum im Kontext der verbleibende verkehrsströme neu zu definieren. Die Zurückeroberung der Wasserlage für die Stadtbewohner und Besucher sind ein offensichtliches Ziel.
Die Aufgabe beinhaltet gleichermaßen die Diagnose und einen Heilungsplan für einen komplexen, innerstädtischen Ort. Verdichtungen des Freiraums werden verortet und ausformuliert. Klassische Freiräume oder Freiraumhybriden, es werden Typologien gesucht die dynamisch und übergreifend funktionieren.
Ergebnis soll ein räumlich-gestalterischer Entwurf für die Schnittstelle zwischen der pulsierenden Stadt und einem innerstädtischen Landschaftraum sein. Entstehen soll aber nicht nur ein überzeugendes Gesamtbild der wichtige Stadtkulisse, sondern ebenso einzelne, kraftvolle Orte die unsere Sichtweise auf die Stadt diskutieren lassen und als Anziehungspunkt für alle Alters- und Zielgruppen dienen kann.
Es wird eine 2-tägige Exkursion nach Hamburg angeboten.
Die Teilnahme am Seminar -A-2.3-40 Theorie der Landschaftsästhetik- wird dringend empfohlen.
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
WiSe 2014/15
Architektur
Gast-Prof. Dipl.-Ing.
Bruun Bertel Gast