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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt Experiment auf dem Wege zu einer Modellstadt des nachhaltigen Welterbes

Kassel zählt seit 2013 zu den Städten mit Weltkulturerbe, dennoch bietet Kassel in der Geschichte Brüche, Spannungen und Modernisierungsversuche wie kaum eine andere Stadt. Die Stadt möchte – so das Szenario – in den nächsten fünf Jahren die Grundlagen für...

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Kassel zählt seit 2013 zu den Städten mit Weltkulturerbe, dennoch bietet Kassel in der Geschichte Brüche, Spannungen und Modernisierungsversuche wie kaum eine andere Stadt. Die Stadt möchte – so das Szenario – in den nächsten fünf Jahren die Grundlagen für eine Modellstadt des nachhaltigen Welterbes entwickeln und im Jahr der nächsten documenta öffentlich zur Diskussion stellen. Der Wilhelmshöher Bergpark wurde 2013 als Weltkulturerbe anerkannt. Nun ruft im Jahr 2014 die Deutsche Zentrale für Tourismus zusammen mit der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Welterbestätten Deutschland e.V. das Themenjahr -UNESCO-Welterbe – Nachhaltiger Kultur- und Naturtourismus- aus. Nachhaltigkeit steht im Fokus des Themenjahres und bietet deshalb die Möglichkeit, sich experimentell mit diesem für die Stadtplanung wesentlichen Thema auseinanderzusetzen. Der Bergpark mit Herkules als Weltkulturerbestätte wird durch die Wilhelmshöher Allee mit der Innenstadt verbunden. Dabei ist diese Allee nicht nur ein städtebaulich verbindendes Element, sondern auch verbindendes Element zwischen den sich hier überlagernden historischen Zeitschichten und Bedeutungsebenen. Experimentalort Grimmplatz: Die zentrale Achse der Wilhelmshöher Allee mündet in den Grimmplatz, der die Funktion eines städtebaulichen Gelenkpunktes übernimmt. Der Grimmplatz als Spannungsfeld zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist in besonderem Maße geeignet, die Anforderungen und Kriterien, die sich aus dem Welterbestatus, der Historie und Bedeutung des Ortes, der Stadtentwicklungsplanung der Stadt Kassel, dem World Heritage and Sustainable Tourism Programe der UNESCO sowie den Nachhaltigkeitsdebatten ergeben, zu analysieren und planerisch damit umzugehen. Im Projekt werden experimentelle Bausteine entwickelt, die sich auf diesen Raum beziehen. Auf der Grundlage einer historischen und städtebaulich-funktionalen Analyse sowie der Erörterung von Zielen und Möglichkeiten einer Stadt nachhaltigen Welterbes werden grundsätzliche Themen räumlich konkretisiert und in eine übergreifende Kommunikationsstrategie integriert. Das Projekt stößt bei der Stadt Kassel auf großes Interesse und könnte einen Baustein für die systematische Kooperation mit der Stadt darstellen. Geforderte Leistungen: • Analyse, Leitbild und Konzepte für Bereiche in Kassel • Teilnahme an Tagesexkursionen Kurzreferate und planerische sowie schriftliche Ausarbeitungen FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel SoSe 2014 Architektur Stadt- und Regionalplanung PD Dr. habil. Kegler Harald habil