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Uni-Dortmund
14. März 2017

Projekt F 02 Design neuer städtischer Immobilienquartiere

Beschreibung Die HafenCity in Hamburg, der Duisburger Innenhafen, der Phoenix See in Dortmund, Lyon Confluence und London Canary Wharf sind überregional und teilweise weltweit bekannte Beispiele für die Entwicklung neuer Stadtquartiere. Solche Quartiersentwicklungen gehören aufgrund ihrer Größe sowie der damit...

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Beschreibung Die HafenCity in Hamburg, der Duisburger Innenhafen, der Phoenix See in Dortmund, Lyon Confluence und London Canary Wharf sind überregional und teilweise weltweit bekannte Beispiele für die Entwicklung neuer Stadtquartiere. Solche Quartiersentwicklungen gehören aufgrund ihrer Größe sowie der damit verbundenen gesamtstädtischen Relevanz, der langen Projektlaufzeit und der in der Regel großen Zahl an Beteiligten zu den komplexesten Herausforderungen der Stadtentwicklung. Neben der Immobilien-Projektentwicklung kommt der vorgeschalteten (städtebaulichen) Flächenentwicklung entscheidende Bedeutung für die Akzeptanz der neuen Immobilienquartiere zu. Daher wird diese Form der Stadtentwicklung und -planung in der Fachliteratur gerne auch als Königsdisziplin der mit Raumentwicklung befassten Fachrichtungen bezeichnet. Umso wichtiger ist es, die Entwicklung neuer Stadtquartiere so zu gestalten, dass diese unter ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgreich sind. Denn nur so können die hohen Entwicklungsko­sten für die Kommune oder private Entwickler gerechtfertigt werden. Außerdem ist ein solcher Erfolg notwendig, um derartige Quartiersentwicklungen in Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteuren zu realisieren und da­durch die sehr großen Projektrisiken zu minimieren. Im Rahmen des Projektes sollen daher die immobilienspezifisch relevanten Designparameter erforscht werden, die für eine erfolgreiche Entwicklung neuer Stadtquartiere notwendig sind. Dazu sind sowohl die vorgelagerten Prozesse, Akteure und Ergebnisse der Flächenentwicklung als auch die realisierten Immobilien innerhalb der Quartiere zu analysieren. Dies erfolgt – vor allem unter den Gesichtspunkten einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung – anhand einer genauen Analyse der wichtigsten neuen Stadtquartiere in Deutschland. Dabei kann der Fokus durchaus aber auch auf prägnante Projekte in anderen europäischen Ländern gerichtet werden, wenn sich dies im Rahmen des Projektes als sinnvoll erweist. Literaturhinweise: BBSR: Neue Stadtquartiere (2012), BBSR-Analysen KOMPAKT 08/2012. Dziomba, Maike (2009): Städtebauliche Großprojekte der urbanen Renaissance. Die Phase der Grundstücksverkäufe und ihr Einfluss auf den Projekterfolg. Berlin (Stadtzukünfte, 7). Feldmann, Philipp (2009): Die strategische Entwicklung neuer Stadtquartiere. unter besonderer Berücksichtigung innenstadtnaher oder innerstädtischer, brachgefallener Industrieareale. Köln: Immobilien Manager Verlag (Schriften zur Immobilienökonomie, 53). Köster, Claudia (2006): Städtebauliche Qualitätssicherung bei der Entwicklung neuer Stadtquartiere. Zur Zusammenarbeit öffentlicher und privater Partner. Münster. Schulte (2005): Immobilienökonomie, Band III: Stadtplanerische Grundlagen, München. Lehrstuhl Immobilienentwicklung B.Sc. RP (2007): Erfolgreicher Abschluss von Modul 2 zur Teilnahme am F-Projekt. (Stichtag: Anmeldung auf der F-Projekt-Börse) B.Sc. RP (2012): Erfolgreicher Abschluss von Modul 2 zur Teilnahme am F-Projekt. (Stichtag: Anmeldung auf der F-Projekt-Börse) Prüfung: Modulprüfung (unbenotet), 2 Studienleistungen (unbenotet) Prüfungsform: Abschlussbericht inkl. Disputation Studienleistungen: (A) Exposé; (B) Zwischenpräsentation, Plakat und Abstract im Rahmen des Projektmarktes Technische Universität Dortmund WiSe 2013/14 Bachelor Raumplanung (2012) Dipl.-Ing. Schulz Frank