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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt Guggenheim Helsinki

-Beyond the order of it´s (the cities) grid lies another order: that of it´s public buildings” Paul Fox -Public Institutions and the City” in Architecture Australia July 1990 Ausgangspunkt des Studios ist der von der Guggenheim Foundation ausgelobte Wettbewerb für...

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-Beyond the order of it´s (the cities) grid lies another order: that of it´s public buildings” Paul Fox -Public Institutions and the City” in Architecture Australia July 1990 Ausgangspunkt des Studios ist der von der Guggenheim Foundation ausgelobte Wettbewerb für ein neues Musausgebäude im Südhafen von Helsinki. Dabei spekuliert die Stadt Helsinki auf einen -Bilbao Effekt-, in der Hoffnung industriell genutzte Flächen mit Hilfe eines besonderen Gebäudes zu aktivieren und in einen Nexus für Tourismus und Kunst umzuwandeln. Ein solches Museum bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Extravaganz und Kontextualität und beinhaltet eine Anzahl von unterschiedlichen Anforderungen: Kunstbehältnis, Kunsterziehung, Funktionsskulptur, kultureller Institution, sowie urbane Öffentlichkeit. Dies spiegelt sich auch in der großen Bandbreite zeitgenössischer Museumsbauten wieder, welche von der bildungsbürgerlichen Institution bis zum kommerzialisierten Themenpark reicht. Museen sind heute ein großes Sammelbecken für Gedanken, Orte besonderer Gegenstände, sowie flexible und öffentliche Institutionen im urbanen Raum. Ziel des Studios ist der Entwurf eines Ensembles räumlicher Entgrenzungen, welches flexibel genug ist die programmatischen Anforderungen der Wettbewerbsausschreibung architektonisch umzusetzen. Guggenheim Helsinki ist ein -Vertical Studio- und es werden unterschiedliche Schwerpunkte für Bachelor und Master Studierende angeboten: Bachelor: Im Vordergrund steht die kritische Auseinandersetzung mit der räumlichen Ebene der Typologie Museum. Master: Die Institution Museum wird kritisch hinterfragt und Alternativen für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst erarbeitet. Dabei kann die Aufgabenstellung über das Grundstück hinaus, um ein städtebauliches Konzept für den Südhafen von Helsinki erweitert werden. Der beste Beitrag wird beim Next Helsinki Wettbewerb eingereicht. Als Ergebnis des Studios sollen Entwürfe entstehen, welche über die didaktische und bewahrende Aufgabe eines Museums hinaus bewusst als räumliche Versuchsanordnung zur -Erregung öffentlicher Neugierde- verstanden werden. SEMESTERABLAUF 1. Experiment: Metamorph Entwicklung architektonischer Prinzipien anhand physischer Modellversuche 2. Technique trouvé – 3D Druck & mehr Übersetzung räumlicher Prinzipien aus dem Experiment 3. Museum und die Stadt Analysen wichtiger Museumstypologien des 20. Und 21. Jh. 4. Tagesexkursion Frankfurt a.M. - Museumsufer Besuch wichtiger Museumsbauten 6. Entwurf mit Modell 1:500 sowie zeichnerischer Darstellung Projekttag: Dienstags 14:00 // Raum 1122 Erstes Treffen: Mittwoch 15.10.2014 // 19:00 Uhr // Raum 1122 FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel WiSe 2014/15 Architektur Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Stepper Frank