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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt Johannes Göderitz Preis

Die Johannes-Göderitz-Stiftung lobt alljährlich Preise zur Förderung studentischer Entwurfsarbeitenim Bereich Städtebau aus. In langer Tradition werden Preisträger in einem formalisiertenWettbewerbsverfahren mit dem Schwerpunkt städtebaulicher Ideenwettbewerbausgewählt. Regelmäßig teilnehmende Universitäten sind die TU Braunschweig und die LeibnizUniversität Hannover. Im Wechsel werden zusätzlich...

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Die Johannes-Göderitz-Stiftung lobt alljährlich Preise zur Förderung studentischer Entwurfsarbeitenim Bereich Städtebau aus. In langer Tradition werden Preisträger in einem formalisiertenWettbewerbsverfahren mit dem Schwerpunkt städtebaulicher Ideenwettbewerbausgewählt. Regelmäßig teilnehmende Universitäten sind die TU Braunschweig und die LeibnizUniversität Hannover. Im Wechsel werden zusätzlich drei Hochschulen oder Universitätenaus ganz Deutschland zur Teilnahme an diesem Ideenwettbewerb eingeladen. Der diesjährigeJohannes-Göderitz-Preis wird nach 2007 wieder von der Leibniz Universität Hannover organisiertund beschäftigt sich mit einem aktuellen Entwicklungsschwerpunkt der niedersächsischenLandeshauptstadt. THEMA Inhalt des diesjährigen Johannes-Göderitz-Preises ist die Auseinandersetzung mit dem Arealder Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dabei sollen Strategiekonzepte zur Stärkungsowie zur Erweiterung des Hochschulstandortes entworfen werden, um dessen Identität alshervorragende Institution für Forschung, Lehre und Klinik innerhalb Deutschlands und auchinternational inhaltlich und städtebaulich langfristig zu sichern. Dabei gilt es, die Einbindungin das städtebauliche sowie landschaftliche Umfeld zu verbessern und durch geeignete Interventionenund zusätzliche Stadtbausteine die Funktionsfähigkeit des Campus zu stärken undihn als eigenständigen vitalen Ort auszubilden. Bei dem studentischen Wettbewerb steht zum einen die Thematisierung der Neuordnung,Nachverdichtung und Erweiterung des Campus der medizinischen Hochschule, zum anderendie Vernetzung des Gebietes mit der Umgebung, im Vordergrund. Es soll Stellung bezogenwerden, wie sich ein solcher Standort in die Stadt einbinden kann und welches zeitgemäßeErscheinungsbild er nach Außen verkörpern muss. Ein zentrales Thema stellt dabei die Verbesserungder Eingangssituation zur MHH samt Adressbildung im Osten zur Hauptanbindung. Darüber hinaus gilt es, sich mit Möglichkeiten zur Verbesserung der Aufenthaltsqualitäten sowie der Orientierung innerhalb des bestehenden MHH-Geländes und des im Norden anliegendenMedical Parks auseinanderzusetzen. Schließlich soll angedacht werden, den zur Zeit relativmonofunktional genutzten Campus durch neue Nutzungen wie beispielsweise Wohnen (auchspezielle Wohnangebote wie Boardinghouses), Versorgungseinrichtungen sowie Freizeit- undUnterhaltungseinrichtungen zu ergänzen und attraktiver zu machen. Die Entwürfe sollen in den Maßstabsebenen 1:2.500 (Masterplan), 1:1.000 (Ausschnitt) und1:500 (Detail) bearbeitet werden. Das Projekt ist für Studierende ab dem 5. Semester geeignet und setzt (Grund)Erfahrung im städtebaulichen Entwerfen voraus. FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel SoSe 2012 Architektur Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung Dipl.-Ing. Hennicken Dieter