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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt Kies Sand Tongruben und Steinbrüche als Gegenstände der Landschaftsentwicklung

Mineralische Rohstoffe wie Kies, Sand, Ton, Naturstein oder Naturwerkstein werden bei nahezu allen Bauvorhaben verwendet. Sie kommen weltweit in vielen Regionen oberflächennah vor und werden in der Regel im Tagebau gewonnen. Der Abbau gilt einerseits als -Eingriff- in Natur und...

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Mineralische Rohstoffe wie Kies, Sand, Ton, Naturstein oder Naturwerkstein werden bei nahezu allen Bauvorhaben verwendet. Sie kommen weltweit in vielen Regionen oberflächennah vor und werden in der Regel im Tagebau gewonnen. Der Abbau gilt einerseits als -Eingriff- in Natur und Landschaft; ihm fallen z. B. land-, forstwirtschaftliche oder Naturschutzflächen zum Opfer. Andererseits können nach und teilweise schon während dem Abbau wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen; Teile der Abbaugebiete können durch Rekultivierungsmaßnahmen wieder nutzbar gemacht oder als attraktive Erholungsgebiete neu gestaltet werden. In diesem Spannungsfeld werden Kies-/Sand-/Tongruben und Steinbrüche im Studienprojekt als Gegenstände der Landschaftsentwicklung betrachtet. Anhand von Textarbeit und Referaten und auf einer Ganztags- oder zwei Halbtags-Exkursion(en) in Nordhessen befassen wir uns als Grundlage für die Projektarbeiten mit folgenden Themenkomplexen: • Verbreitung, Abbau und Verwendung oberflächennaher Rohstoffe • räumliche Merkmale von und Lebensräume in Abbaugebieten • Nutzungsansprüche und Zielkonflikte in Abbaugebieten • Ziele und Strategien für Planung, Abbau und Umgestaltung bzw. Renaturierung • planerisch-gestalterische Maßnahmen während und nach dem Abbau Im Rahmen der Projekte, die in der Regel in Vierer-Gruppen bearbeitet werden, können einzelne Aspekte aus genannten Themenkomplexen, insbesondere am Beispiel der Exkursionsgebiete vertieft werden. Es können z. B. aktuelle oder historische Abbaugebiete bzw. Planungen für diese analysiert oder verglichen werden. Von der Master-Gruppe werden anspruchsvollere Fragen im selben Kontext zu erörtern sein, z. B. wie ökologisch-naturwissenschaftliche Daten, Wertvorstellungen oder ästhetische Präferenzen in Planung einbezogen wurden bzw. werden können. Erstes Treffen: Do. 12. April 2012 um 14 Uhr ct., Raum 2142 im K10, 2.OG FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel SoSe 2012 Architektur Stadt- und Regionalplanung Dr. Schwarzer Markus