Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Klassiker der Analytischen Sprachphilosophie
Studentisches Projekt: Die -Wende zur Sprache- in der Philosophie des 20. Jahrhunderts hat in der Folge ihre eigenen Fragen zu einem neuen Zentrum philosophischer Überlegungen machen können: Wie lässt sich die Beziehung zwischen Sprache und Welt verstehen? Was hat es...
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Jetzt Lernplan erstellenStudentisches Projekt: Die -Wende zur Sprache- in der Philosophie des 20. Jahrhunderts hat in der Folge ihre eigenen Fragen zu einem neuen Zentrum philosophischer Überlegungen machen können: Wie lässt sich die Beziehung zwischen Sprache und Welt verstehen? Was hat es mit der Bedeutung sprachlicher Ausdrücke auf sich? Wie ist Kommunikation überhaupt möglich? Wir wollen uns in diesem Projekt auf die Spur solcher und ähnlicher Fragestellungen begeben. Dabei ist Sprachphilosophie keineswegs bloß eine philosophische Spezialdisziplin die sich nur um einen eingegrenzten Gegenstandsbereich - nämlich den der Sprache - kümmert. Im Gegenteil: Sprachphilosophie ist als ein methodisches Programm zu verstehen, aus dessen Perspektive auch philosophische Probleme scheinbar anderer Disziplinen in einem neuen Licht erscheinen. Ziel dieses Projektes ist es, einige der zentralen (und zum Teil recht kniffeligen) Texte der Analytischen Sprachphilosophie gemeinsam zu erschließen. Zu Beginn jeder Sitzung wird eine Einführung in den zu besprechenden Text gegeben. Anschließend sollen dann die entscheidenden Stellen gemeinsam gelesen und diskutiert werden. Das Projekt wird durch eine Internetpräsenz auf www.projekt-sprachphilosophie.de begleitet. Das Projekt wird von Prof. Heinemann betreut und unterstützt. Literatur:Bisher als Lektüre vorgesehen sind:- Frege, Gottlob (1892), 'Über Sinn und Bedeutung', in Patzig, G. (Hrg.), Funktion, Begriff, Bedeutung. Fünf logische Studien (Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht).- Putnam, Hilary (1975), Die Bedeutung von -Bedeutung- (Frankfurt am Main: Klostermann).- Kripke, Saul A. (1972), Name und Notwendigkeit (Frankfurt am Main: Suhrkamp).- Russell, Bertrand (1905), 'Über das Kennzeichnen', in Philosophische und politische Aufsätze (Stuttgart: Reclam).- Davidson, Donald (1974), 'Was ist eigentlich ein Begriffsschema?', in Sandbothe, M. (Hrg.), Donald Davidson, Richard Rorty: Wozu Wahrheit? Eine Debatte (Frankfurt am Main: Suhrkamp).- Quine, Willard Van O. (1951), 'Two Dogmas of Empiricism', in Martinich, A. P. (Hrg.), The Philosophy of Language (Oxford: Oxford University Press).Es wird ein Reader bereitgestellt. Manche Texte sind auch frei im Internet verfügbar. Mögliche weitere Lektüre wird noch bekannt gegeben (evtl. u.a. Mill, Donnellan, Grice, Brandom), bzw. sich aus dem Verlauf des Projektes heraus ergeben. Näheres und Neuigkeiten sind immer unter www.projekt-sprachphilosophie.de zu erfahren.
FB 01 Institut für Philosophie
Uni Kassel
WS 2007/2008
Philosophie HF
Tueg Florian