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Uni-Kassel
14. März 2017

Übung Idee und Form 2014 Gesehen werden

Studentischer Ideenwettbewerb -Idee und Form- ist eine Stegreifübung mit anschließendem Wettbewerb, Teilnahmebedingung ist die Abgabe eines den Regularien entsprechenden Wettbewerbsplanes. Das diesjährige Thema lautet -Gesehen werden-. Ziel des Stegreifes ist ein temporäres Objekt oder eine Installation, welche bei Veranstaltungen und...

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Studentischer Ideenwettbewerb -Idee und Form- ist eine Stegreifübung mit anschließendem Wettbewerb, Teilnahmebedingung ist die Abgabe eines den Regularien entsprechenden Wettbewerbsplanes. Das diesjährige Thema lautet -Gesehen werden-. Ziel des Stegreifes ist ein temporäres Objekt oder eine Installation, welche bei Veranstaltungen und Ausstellungen das Auge des Besuchers auf sich zieht. Das Objekt soll im Innen- und im Außenraum aufstellbar sein. Jenseits des normalen Messestandes gedacht soll -Gesehen werden- nicht oberflächliche Kulisse sein, sondern ein konstruktiv durchdachtes Objekt, welches schnell und einfach transportiert und aufgestellt werden kann, z.B. als modulares oder klapp- /faltbares System...oder ganz anders! Den Umfang des Objektes und seine Funktionen - vom -Pop-up- bis zum -Pavillon- - entscheiden die Studenten selbst, der Leitgedanke sollte jedoch lauten: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Des Weiteren sollten sich die Entwürfe an dem Ars Natura-Leittext orientieren: -In den vergangenen Jahrzehnten erfolgte durch fortschreitende Urbanisierung, Individualisierung und Globalisierung eine Angleichung von Stadt und Land. Die ehemaligen Pole Stadt und Landschaft schmelzen nach und nach ab und fließen zu einer Einheit zusammen. In den Schmelzzonen, am Rande der Stadt, am Übergang zur Landschaft, entsteht ein neuer peripherer Raum - eine zur städtischen Agglomeration -periphere Landschaft-, welche die unterschiedlichen individuellen Bedürfnisse nach Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Erlebnissen oder Regeneration bedient. Dabei hinterlässt die Größe, Geschwindigkeit und Intensität dieses Schmelz- bzw. Transformationsprozesses einen dauerhaften Abdruck auf der Landschaft. Während frühere stadtplanerische Konzepte diesen Abdruck häufig schmerzlich sichtbar machten, da die Ressource Landschaft weiträumig und duldsam genug erschien, müssen heutige zukunftsfähige Entwürfe einen behutsameren Dialog von Mensch und Landschaft im Blick haben. Diese neuen Entwicklungen verlangen Freiraum für neue Ideen, Möglichkeiten für visionäre Entwürfe, die dem Landschaftsgenuss gewidmet sind. Wer genießt, zerstört keine alten Bäume, begradigt keinen Bach, verstellt nicht den Himmel…- Die Abgabe der Arbeiten wird am Anfang der Semesterferien erfolgen, die Gewinner werden von einer Fachjury gewählt und im Rahmen eines Pressetermins mit Preisgeldvergabe mitgeteilt. Die Zusammenarbeit der Ars Natura Stiftung und der Universität Kassel hat in den Sommersemestern 2012 und 2013 eine Vielzahl sehr gelungener studentischer Wettbewerbsbeiträge hervorgebracht, pro Turnus konnte jeweils eine der drei Siegerarbeiten umgesetzt werden. Die alle zwei Wochen stattfindenden Besprechungstermine werden über Aushänge mitgeteilt und von den Ars Natura Mitarbeitern und ehemaligen Architekturstudenten der Universität Kassel Levin Koch und Igor Vrána betreut. Weitere Informationen unter: www.ars-natura-stiftung.de www.igorvrana.eu FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel SoSe 2014 Architektur Stadt- und Regionalplanung Dipl.-Ing. Vrana Igor