Uni-Hannover
14. März 2017Projekt lang Reflexives Entwerfen Open agendas
Individuelle und kollektive Zielsetzungen und programmatische Thematisierungen bilden sowohl essentielle und komplexe Aufgaben des Entwerfens als auch Grundlagen zur schöpferischen Gestaltung von Etwas, das bedeutungsvoll ist. Im Kontext verschiedener kultureller Veränderungen erhalten Positionen, die differenziert und eigenständig Horizonte und Handlungsweisen...
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Jetzt Lernplan erstellenIndividuelle und kollektive Zielsetzungen und programmatische Thematisierungen bilden sowohl essentielle und komplexe Aufgaben des Entwerfens als auch Grundlagen zur schöpferischen Gestaltung von Etwas, das bedeutungsvoll ist. Im Kontext verschiedener kultureller Veränderungen erhalten Positionen, die differenziert und eigenständig Horizonte und Handlungsweisen entwickeln und darbieten können, zunehmende Relevanz in zeitgenössischen Diskursen, Prozessen und Projekten. Fokussiert um das Themenfeld `Open agendas´ sollen bereits erworbenes architektonisches Wissen und Entwurfsmodelle in Architektur und Städtebau reflektiert, untersucht und projektiv weiter entwickelt werden. Eine systematische und gleichzeitig offene, an individuellen Fragestellungen orientierte Annäherung bildet den spezifischen Charakter dieses Projekts. Erforscht werden können beispielsweise Fragen nach der Relevanz und Gestaltung neuer Typologien des Habitat oder dem Charakter von Transformationen bestehender Bauten und Ensembles, nach der Relation von Ästhetik und Nachhaltigkeit in der Architektur, nach Werten wie Identität, Prozessualität und Sensitivität, die Grundhaltungen sowie architektonische und städtebauliche Konzepte bereichern können, oder nach Veränderungen in der Ausbildung, den Diskursfeldern und der beruflichen Praktiken in der Architekturdisziplin. Der Output sollte Besonderheiten und Potentiale des Themas für zukunftsfähige Architektur aufzeigen und den Forschungsprozess schriftlich und medienübergreifend dokumentieren. Den Studierenden wird die Möglichkeit geboten, ihre Entwurfshaltungen und Kompositionsmittel zu stärken sowie wissenschaftliche Kompetenzen weiter zu entwickeln.
Individual and collective goals and programmes form both an essential and complex design concern in architecture and a basis for the creation of something that matters. In the context of different cultural changes positions which are able to present different and idependently developed horizons and ways of doing have gained an increasing relevance in current discourses, processes and projects. Revolving around the thematic field `Open agendas´ scientific based architectural knowledge and alternative design models in the field of architecture and urban design will be scrutinized and developed. Both a systematic and open approach form the specific character of this project which is conducted by individual research questions. Goals may include e.g. to investigate the relevance and shape of new typologies of habitat or the character of transformations of the already existing built environment, to scrutinize the relations of aesthetics and sustainability in architecture, to address values like identity, process and sensitivity to promote basic attitudes as well as future concepts for architecture and urban design or to look for changes that may be innovational in the realm of education, discourses and practices in architecture. The output should present diverse potentials and be reported in written form and other media (research portfolio with text I visualization). Students will have the opportunity to strengthen their design attitude and composition skills as well as to improve their scientific competences.
Architektur, Master of Science
Universität Hannover
WiSe 2016/17
Fakultät für Architektur und Landschaft
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. phil.
Buchert Margitta Ing habil phil