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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt Öffentlichkeit und Windenergie Planer zwischen den Konflikten um das Windfeld HEF 012 in Rotenburg an der Fulda

Die Kommunen Bebra, Rotenburg an der Fulda und Alheim entwickeln gemeinsam in einer interkommunalen Zusammenarbeit (ZuBRA) Strategien und Handlungsmaßnahmen für die Zukunft ihrer Städte. Auch beim Thema Energiewende wollen sie gemeinsam an einem Strang ziehen und sich unterstützen. Im Entwurf...

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Die Kommunen Bebra, Rotenburg an der Fulda und Alheim entwickeln gemeinsam in einer interkommunalen Zusammenarbeit (ZuBRA) Strategien und Handlungsmaßnahmen für die Zukunft ihrer Städte. Auch beim Thema Energiewende wollen sie gemeinsam an einem Strang ziehen und sich unterstützen. Im Entwurf des Teilregionalplans Energie Nordhessen 2013 wurden im Bereich der Kommunen Rotenburg an der Fulda und Bebra Flächen für Windenergieanlagen planerisch gesichert. Als Vorschlagsfläche für die Aufnahme in den Regionalplan wurde das Windfeld HEF_012 identifiziert und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt. Das etwa 156,25ha große Gebiet liegt zu Teilen in Rotenburg an der Fulda und in Bebra, zwischen den Stadtteilen Asmushausen, Bebra, Lispenhausen und Schwarzenhasel. Am Anfang der deutschlandweiten Debatten über die Energiewende stand, so heißt es, die Bevölkerung der ZuBRA-Kommunen hinter der Windenergie. Die Grundeigentümer des Windfeldes HEF012 konnten sich vorstellen, dem Bau von Windenergieanlagen auf ihren Flächen zu zustimmen. Ein Energiebetreiber hat ebenso Interesse gezeigt. Es schien, als ob der Planung der Anlagen nichts mehr im Wege stehen könne. Inzwischen haben sich - wohl aufgrund von nicht eingehaltenen Versprechungen seitens des Energiebetreibers - die Fronten zwischen den betroffenen Akteuren so verhärtet, dass der Planungsprozess zum Erliegen gekommen ist. Ziel des Master-Projektes ist es nun, die Konflikte um das Windfeld HEF_012 zu identifizieren, Lösungswege zu finden und den Planungsprozess wieder in Gang zu setzen. Dabei sollen alle Beteiligten und Betroffenen zu Wort kommen und ihre Zielvorstellungen und Fragen mit in den Prozess einbringen. Wie die Beteiligung zu gestalten ist, soll im Projekt von den Studierenden selbst entwickelt werden. Dabei können selbst-entworfenen Verfahren erprobt oder gängige, erfolgversprechende Partizipationsmethoden durchgeführt werden. Während der Kompaktwoche sollen Erhebungen vor Ort durchgeführt werden. Es ist möglich Studienarbeiten zum Projektthema zu erarbeiten. FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel WiSe 2013/14 Architektur Univ.-Prof. Dr. Bruns Diedrich