Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Plätze Parks und Promenaden
Herausforderungen in der Nutzung und Gestaltung öffentlich zugänglicher Räume in kleinen Städten Das größte Kompliment, welches eine Stadt bekommen kann, ist ihr Lebendigkeit zu attestieren, sie als pulsierend zu beschreiben oder ihre Atmosphäre zu loben. Gute Chancen auf solche Komplimente...
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Jetzt Lernplan erstellenHerausforderungen in der Nutzung und Gestaltung öffentlich zugänglicher Räume in kleinen Städten
Das größte Kompliment, welches eine Stadt bekommen kann, ist ihr Lebendigkeit zu attestieren, sie als pulsierend zu beschreiben oder ihre Atmosphäre zu loben. Gute Chancen auf solche Komplimente haben Städte mit interessanten, attraktiven und belebten Plätzen, Parks und Straßenräumen.
Diese öffentlich zugänglichen Räume sind in den vergangenen Jahren vermehrt in den Fokus der Diskussion gerückt. Nachdem jahrelang ein Bedeutungsverlust befürchtet wurde, werden sie heute in vielen Städten so intensiv genutzt wie selten. Das konfrontiert viele Kommunen mit neuen Herausforderungen in der Planung und Steuerung der Gestaltung und Nutzung dieser Plätze, Parks und Promenaden. Im fachlichen Diskurs und in der Forschung werden dabei oft Räume in Großstädten thematisiert. Mit welchen Herausforderungen aber sind Klein- und Mittelstädte konfrontiert?
Ein Forschungsprojekt des Bundesamtes für Bau-, Stadt- und Raumforschung ist derzeit auf der Suche nach guten Strategien zur Steuerung der Gestaltung und Nutzung von Stadträumen insbesondere in Klein- und Mittelstädten. Das aktuelle Interesse des Bundesinstituts wollen wir aufgreifen und öffentlich zugängliche Räume in kleinen Städten genauer untersuchen und fragen:
• Was macht attraktive Plätze, Parks und Straßenräume aus?
• Welche Ziele und Strategien verfolgen Kommunen bei der Planung, Gestaltung, Produktion und der Nutzung öffentlich zugänglicher Räume?
• Welche Akteure sind dabei wie eingebunden?
• Welche Instrumente kommen zu Anwendung?
In diesem Projekt sollen die Studierenden sich in 2 bzw. 3er Gruppen mit einer kleinen Stadt ihrer Wahl auseinandersetzen. Begleitende Textarbeit, Ortsbesichtigungen, Inputs von Experten sowie eine Exkursion nach Zürich und in die Bodenseeregion runden die Auseinandersetzung mit Stadträumen in kleinen Städten ab.
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
SoSe 2014
Architektur
Stadt- und Regionalplanung
V-Prof. Dr.-Ing.
Hagen von Juliane V Ing