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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt REMIX Designausstellung

Im WS 2012 hat sich ein Team von Studierenden im Projekt Remix, Sampling, Mashup unter der Leitung von Tanja Seiner mit der Strategie des Aufgreifens, Adaptierens und Transformierens von Bestehendem im Design auseinandergesetzt. Im Sommersemester wird zu diesem Thema eine...

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Im WS 2012 hat sich ein Team von Studierenden im Projekt Remix, Sampling, Mashup unter der Leitung von Tanja Seiner mit der Strategie des Aufgreifens, Adaptierens und Transformierens von Bestehendem im Design auseinandergesetzt. Im Sommersemester wird zu diesem Thema eine Ausstellung mit Arbeiten von Studierenden und etablierten externen Designern konzipiert, in der die Thematik inhaltlich weiterbearbeitet und im Ausstellungsraum inszeniert wird. Auch hier verfolgen wir die Strategie des Remix im Sinne des «Neu-Abmischens»: Wie wird Design im Ausstellungsraum gezeigt? Wie stellen sich Designstudierende eine Designausstellung vor? Die Inszenierung von Design-Entwürfen gehört ebenso zum Repertoire eines Produktdesigners wie die Entwicklung der Produkte selbst. Die Form und der Kontext der Präsentation hat wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung von Entwürfen und der Arbeit des Gestalters selbst. Anders als bei der Präsentation im Warenhaus oder auf Messen bietet eine Ausstellung die Möglichkeit der kritischen Auseinandersetzung mit einzelnen Designobjekten und den Zielen, die Designer mit ihrer Arbeit verfolgen. Gestalter wie Le Corbusier, Achille Castiglioni, Jasper Morrison, Konstantin Grcic, Matali Crasset, Jerszy Seymour haben in der Vergangenheit gängige Präsentationsformen und Ausstellungskonzepte für Design hinterfragt. Sie haben Präsentationsformen entwickelt, die dem Betrachter neue Sichtweisen auf die Objekte, deren Geschichte und die entwerferische Intention eröffnen. Im Projekt werden verschiedene Wege und Kontexte des Zeigens von Design diskutiert, um schließlich einen eigenen Ansatz zu entwickeln. Die weitere Aufgabenstellung umfasst die Recherche und Auswahl der Exponate, die räumliche Konzeption und Umsetzung sowie die Mitwirkung an der professionellen Organisation und Kommunikation der Ausstellung. Teilnehmer der Studiengänge Visuelle Kommunikation, Kunstwissenschaften und Freie Kunst sind willkommen. Die Ausstellung ist für Mitte Oktober für die Dauer von 3 Wochen im INTERIM am Kulturbahnhof Kassel geplant. Die Umsetzung wird von INTERIM-Kuratorin Susanne Prinz begleitet. Angestrebt ist, dass die Ausstellung in Museen und Kulturinstitutionen weiterreist und auf Festivals gezeigt wird. Anmeldung unter tanja@things-on-top-of-other-things.com Kunsthochschule Kassel Uni Kassel SoSe 2013 Produktdesign Seiner Tanja