Uni-Düsseldorf
14. März 2017Seminar Zum Verhältnis von Philosophie Wissenschaft und Psychoanalyse
Im WS 2012/2013, 2013/14 und 2014/2015 wurden die folgenden Themen behandelt: Die Psychoanalyse im Zusammenhang von Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten auf kultur-, geistesgeschichtlicher und methodischer Ebene; Erinnerungs-Sequenz: Freuds wissenschaftliche Lehrjahre; die Wende zu einem erweiterten Wissen-schaftsbegriff; Wiederholens-Aspekte: exemplarische philosophische respektive...
Erstelle deinen persönlichen Lernplan
Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Jetzt Lernplan erstellenIm WS 2012/2013, 2013/14 und 2014/2015 wurden die folgenden Themen behandelt:
Die Psychoanalyse im Zusammenhang von Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten auf kultur-, geistesgeschichtlicher und methodischer Ebene; Erinnerungs-Sequenz: Freuds wissenschaftliche Lehrjahre; die Wende zu einem erweiterten Wissen-schaftsbegriff; Wiederholens-Aspekte: exemplarische philosophische respektive wissenschaftstheoretische Kritiken an der Psychoanalyse sowie weitere kritische Positionen zur Psychoanalyse Freuds von wissen-schaftlicher Seite; Im Einzelnen: Das Unbewusste in der Philosophie und in der Psychoanalyse; Topographisches Modell, Strukturmodell, Trieblehre; Lösungen philosophischer Probleme durch die Psychoanalyse und die Entdeckung des -Unbewuss-ten-; Geistesgeschichtliche Vorläufer der Psychoanalyse; Antizipationen psychoanalytischer Grundlagen; Probleme der Wissenschaft; Kritik an der Psychoanalyse von Seiten der Philosophie; Freuds Abwendung von der Philosophie und seine wissenschaftlichen Lehrjahre; Freuds Wissenschaftsanspruch und dessen Diskussion in der Philosophie und in der Wissenschaft; Probleme der Einsprüche wider die Psychoanalyse von Seiten der Wissenschaften; das Wissenschafts-Problem der Psychoanalyse das Problem der Spaltung von Subjekt und Objekt, Subjektivität und Objektivität, Genesis, Genealo-gie und Geltung; die Relevanz der Theorien vom Unbewussten, von Ödipuskomplex, Narzissmus, Todestrieb für die Philosophie; Philosophische Fortschreibung psychoanalytischer Kategorien Philosophische Metakritik Elemente einer Psychoanalyse der Wissenschaft (1. a.)
Im SS 2016 sollen die folgenden Themen behandelt werden:
Hauptthema: Das Verhältnis von Philosophie, Wissenschaft und Psychoanalyse
Im Einzelnen: Elemente einer philosophisch versierten Psychoanalyse der Wissenschaft (1. b. Urverdrängung, To-destrieb und Wissenschaft) Aspekte der Abwehr der Wissenschaft wider die Psychoanalyse Psychoanalyse und wissenschaftliche Selbstrestitution Hinführung zu einer Vermittlung von Psychoanalyse und Philosophie: Rationalitätsgenealogie 21 Thesen: Pointierungen zum Verhältnis von Psychoanalyse, Wissenschaft und Philosophie Probleme der Einlösung kritischer philosophischer Erkenntnis Elemente einer philosophisch versierten Psychoanalyse der Wissenschaft (2)
Es können angeschlossen werden respektive später folgen: Jean-Paul Sartres -existentielle Psychoanalyse- Psychoanalyse der Freiheit Jacques Lacans Fortschreibung der Psychoanalyse Die Schizo-Analyse von Deleuze und Guattari Krankheit als Möglichkeit zur philosophischen Erkenntnis Psychoanalytische und philosophische Kasuistik Eine -experimentelle- Forschungs-/Versuchsanordnung.
Besonders relevante Denker zum Thema -Philosophie und Psychoanalyse-: S. Freud, W. Reich, M. Klein, J.-P. Sartre, Th. W. Adorno, J. Lacan, L. Irigaray, G. Deleuze, F. Guattari, J. Baudrillard, R. Heinz.
Literaturempfehlung zur Annäherung: Artikel -Psychoanalyse- in: Ritter et. al.: Historisches Wörterbuch der Philosophie; R. Heinz: Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik), Düsseldorf 2011; Psychoanalyse und Philosophie. Jahrbuch, Düsseldorf: Peras 1999 ff.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse, die Basistheoreme der Psychoanalyse sowie das philosophiehistorische Verhaeltnis von Philosophie und Psychoanalyse betreffend, sind erwuenscht.
Wuenschenswert und erleichternd, aber nicht Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung ist die Teilnahme an den vorhergehenden Veranstaltungen zu -Philosophie und Psychoanalyse- in den WS 2012/2013/2014.
Leistungsnachweis
BN: 1. -aktive Teilnahme- mindest gemäß neuer Richtlinien; 2. Vortrag oder kommentiertes Protokoll oder Essay oder Kurzabhandlung.
AP: 1. -aktive Teilnahme- mindest gemäß neuer Richtlinien; 2. Hausarbeit (15 Seiten).
Alle Arbeiten nach Absprache!
Besondere Interessen mögen vorab angemeldet werden per E-Mail unter
weismueller@phil-fak.uni-duesseldorf.de
Philosophie (BA, PO 2013) Ergänzungsfach
Grundkenntnisse, die Basistheoreme der Psychoanalyse sowie das philosophiehistorische Verhaeltnis von Philosophie und Psychoanalyse betreffend, sind erwuenscht.
Wuenschenswert und erleichternd, aber nicht Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung ist die Teilnahme an den vorhergehenden Veranstaltungen zu -Philosophie und Psychoanalyse- in den WS 2012/2013/2014.
BN: 1. -aktive Teilnahme- mindest gemäß neuer Richtlinien; 2. Vortrag oder kommentiertes Protokoll oder Essay oder Kurzabhandlung.
AP: 1. -aktive Teilnahme- mindest gemäß neuer Richtlinien; 2. Hausarbeit (15 Seiten).
Alle Arbeiten nach Absprache!
Besondere Interessen mögen vorab angemeldet werden per E-Mail unter
weismueller@phil-fak.uni-duesseldorf.de
Universität Düsseldorf
SoSe 2016
Dr.
Weismüller Christoph