Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Spurensuche Konstruktion Objekt
Neben rein bautechnischen Aufgabenstellungen beinhalten konstruktive Details in der Landschaftsarchitektur auch funktionale, ökologische, ökonomische und gestalterische Überlegungen. Der Entwurf von material- und konstruktionsgerechten Lösungsansätzen definiert darüber hinaus die atmosphärische Ausstrahlung eines Ortes. Der Materialeinsatz von Naturstein, Beton, Stahl, Holz und...
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Jetzt Lernplan erstellenNeben rein bautechnischen Aufgabenstellungen beinhalten konstruktive Details in der Landschaftsarchitektur auch funktionale, ökologische, ökonomische und gestalterische Überlegungen. Der Entwurf von material- und konstruktionsgerechten Lösungsansätzen definiert darüber hinaus die atmosphärische Ausstrahlung eines Ortes. Der Materialeinsatz von Naturstein, Beton, Stahl, Holz und Vegetation gibt den entsprechenden Details einen Charakter. Dabei spielen nicht nur die Verknüpfung von Bauteil und Baustoff (Verbindungen und Bedingungen) eine Rolle, sondern auch die Entwicklung modularer Systeme wie Ausstattungsgegenstände etc. Bei der Entwicklung von planerischen Lösungsstrategien soll ein Realitätsbezug im Vordergrund stehen.
Planungsgegenstand: Im SoSe 2015 wurden im Projekt Spurensuche Transformation Objekt Konzepte für ein erinnerungskulturelles Signal und Objekt auf dem Campus der Universität Kassel entwickelt. Eine Übersetzung in einen landschaftsarchitektonischen Entwurf wurde begonnen. Im Wintersemester findet nun eine Vertiefung ausgewählter Entwürfe statt. Bestehende Entwürfe werden folglich aufgegriffen und überarbeitet. Das Projekt richtet sich damit ausdrücklich auch an Studierende, die im SoSe 2015 nicht teilgenommen haben.
Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung des Entwurfes stehen die Konstruktion und Detaillierung von Entwurfselementen sowie umfangreiche Material und Formstudien. Somit steht der Entwurf der -Erinnerungsspuren- bis hin zur Ausführungsplanung gleichberechtigt im Vordergrund. Es besteht die Möglichkeit einer Realisierung.
Ergänzend wird durch Eingriffe des Betreuerteams realitätsnahe Entwurfspraxis simuliert.
Bei der Planung können im Wechselspiel analoge Herangehensweisen und digitale Methoden miteinander verknüpft werden.
Ziel: wissenschaftlich fundierten, vertieften Kenntnisse maßgeblicher Konzepte und Ansätze für technischen Lösungsansätze Weiterentwicklung des Entwurfs unter Einbeziehung ökologisch-vegetationskundlicher, ästhetisch-kultureller, funktional-nutzungsbezogener und technisch-konstruktiver Aspekte, Ausführungspläne, Details, Materialisation bis zum Maßstab 1:1, stark ausgeprägter Modellbau digital und analog
Arbeitsmittel und -fähigkeiten: CAD, Bildbearbeitung und Layoutprogramme (PSD und InDesign),3D-Software, Visualisierung
Voraussetzung: Das Projekt richtet sich ausdrücklich an Studierende der Vertiefungsrichtungen Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung sowie Landschaftsbau und Pflanzenverwendung mit tiefgreifender Entwurfserfahrung.
Leistungsnachweis: zeichnerische und schriftliche Ausarbeitung, Modellbau, Präsentationen und Diskurs auf dem Rundgang.
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
WiSe 2015/16
Architektur
Univ.-Prof. Dipl.-Ing.
Riehl Wigbert