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Uni-Kassel
14. März 2017

Projektseminar Rhino.Scripting lt Surface Design Program gt Interior Teil 1und 2

Beschreibung Teil 1 _ Wintersemester 2008 / 2009: Themen des Projektseminars sind: Methoden des Rhino.Scripting, die Parametrik von NURBS-Kurven und -Flächen (Freiform), Entwicklung und Implementierung von Programmen für Entwurfszwecke, CNC-Fertigung mit 3-Achs-Fräsmaschinen. Prototypisches Anwendungsfeld für diesen Themenkomplex ist der Bereich...

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Beschreibung Teil 1 _ Wintersemester 2008 / 2009: Themen des Projektseminars sind: Methoden des Rhino.Scripting, die Parametrik von NURBS-Kurven und -Flächen (Freiform), Entwicklung und Implementierung von Programmen für Entwurfszwecke, CNC-Fertigung mit 3-Achs-Fräsmaschinen. Prototypisches Anwendungsfeld für diesen Themenkomplex ist der Bereich des Interiordesign. Ausgehend von der Parametrik (geometrische Logik) von NURBS-Kurven und -Flächen werden Rhino.Scripting - Methoden gelernt. Zielsetzung ist, eigene kleine Programme zu entwerfen, mit deren Hilfe sich Freiformflächen rationalisieren – d.h. in kleinere, günstig produzierbare Teile zerlegen lassen. Dabei werden zwei Rationalisierungsansätze verfolgt: Erstens das sogenannte Slicen, das Schneiden von Freiformflächen durch planare Ebenen, analog einem Eierschneider. Und zweitens das Manipulieren und Extrahieren von Isolinien. Für beide Themenbereiche entwickeln die Projektteilnehmer gemeinsam verschiedene Werkzeuge (Scripte). In einem nächsten Schritt beginnt nun der entwerferische Teil des Projekts. Aus den Rohgeometrien (Schnittkurven und Isolinien), die die Werkzeuge erzeugen, sollen nun konstruktive Elemente entwickelt und detailliert werden, bereits im Hinblick auf das Thema Interior: Es geht also um den prototypischen Entwurf von verschiedenen Sitzmöbeln wie Hocker oder Liegen, um Raumteiler, Theken, Regale usw. Die Entwürfe sind so anzulegen, dass sie mit Hilfe einer 3-Achs-CNC-Fräse umsetzbar sind. Auch dieser Teil des Projekts ist als Script zu implementieren. Im Endergebnis hat also jeder Projektteilnehmer ein parametrisches Programm, mit dessen Hilfe sich Flächen unterteilen lassen, das aus der resultierenden Geometrie der Unterteilung detaillierte konstruktive Elemente für einen spezifischen Entwurf ableitet und letztlich einen CAD-Datensatz ausgibt, aus dem NC-Daten erstellt werden, um den jeweiligen Entwurf herstellen zu können. Studienleistungen Teil 1: Um einen Schein zu bekommen, sind folgende Leistungen zu erbringen: Abgabe des fertigen, voll funktionstüchtigen Scripts. Abgabe von mindestens einem gefrästen Prototyp in Orginalgröße, bei größeren Entwürfen auch ausschnittsweise zusammen mit einem 1:10 Modell, Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung der Projektergebnisse für den Rundgang der Kunsthochschule (Juli 2009), Mithilfe bei Auf- und Abbau der Ausstellung. Beschreibung Teil 2 _ Sommersemester 2009: Die Fortführung des Projekts im Sommersemester ist möglich, aber nicht obligatorisch. Thema dieses zweiten Teils ist die weitere Verfeinerung und Ausarbeitung der prototypischen Entwürfe. Hier tritt also der experimentelle Teil in den Hintergrund, es geht darum, Entwürfe von hoher konstruktiver, funktionaler und ästhetischer Qualität (weiter) zu entwickeln. Ausgangspunkt hierfür sind alle Scripte und Entwürfe aus dem ersten Teil, auch derjenigen Teilnehmer, die im zweiten Teil nicht mehr dabei sind. Die Projektteilnehmer entscheiden selbst, welche Entwürfe weiterentwickelt werden sollen. Spielwiese für diesen Teil der Arbeit ist der Bereich der sogenannten Sofaecke im Atrium der Kunsthochschule - mit angrenzenden Gängen und Freifläche zum Sweet Greens - Gelände. Für diese Raumsituation soll ein Café entworfen werden, das Orginal-Entwürfe von jedem Projektteilnehmer enthält. Dabei kommt die Leistungsfähigkeit des Scriptens zum Tragen. Durch Veränderungen an der Ursprungsfläche und gewissen Parametern der Scripte entstehen vielfältige Varianten eines Entwurfs. Nicht eine Liege sondern eine Familie ähnlicher, aber nicht identischer Liegen ensteht, die Geometrie eines Raumteilers kann in veränderter Form zur Theke werden, usw. Neben der Entwicklung von Einzelentwürfen ist das komplette Themenfeld des Cafés zu entwerfen. Dazu gehört etwa: Raumkonzeption, Beleuchtung, Speisen- und Getränkeangebot, Öffnungszeiten etc. Das komplette Café soll also zum Rundgang 2009 entworfen und aufgebaut sein und auch während des gesamten Rundgangs betrieben werden. Die Einnahmen werden verwendet, um die Materialkosten der Entwürfe zu finanzieren. Studienleistungen Teil 2: Um einen Schein zu bekommen, sind von jedem folgende Leistungen zu erbringen: Abgabe der fertigen, voll funktionstüchtigen Scripte. Mindestens ein vollständig realisiertes Möbel im Café-Bereich. Gemeinschaftlich sind zusätzlich folgende Aufgaben zu erfüllen: Entwurf, Realisierung und Betrieb des Cafés. Kunsthochschule Kassel Voraussetzungen: CAD-Kenntnisse und / oder Grundkenntnisse in Programmierung Anmeldung: per email an: markus-schein@uni-kassel.de Uni Kassel WS 2008/2009 Produktdesign Dr. Schein Markus