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Uni-München
14. März 2017

Proseminar Das Musical im 21 Jahrhundert Theater analysieren Roesner

In diesem Proseminar werden die Teilnehmer/innen mit den einschlägigen Verfahren der Inszenierungs- bzw. Aufführungsanalyse vertraut gemacht. Die methodischen und terminologischen Grundlagen der Analyse von Text- und Musiktheater, Tanz, Performance sowie Film werden anhand von exemplarischen Aufführungen bzw. theatralen Ereignissen vermittelt...

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In diesem Proseminar werden die Teilnehmer/innen mit den einschlägigen Verfahren der Inszenierungs- bzw. Aufführungsanalyse vertraut gemacht. Die methodischen und terminologischen Grundlagen der Analyse von Text- und Musiktheater, Tanz, Performance sowie Film werden anhand von exemplarischen Aufführungen bzw. theatralen Ereignissen vermittelt und erörtert. In der ersten Hälfte des Seminars liegt das Schwergewicht auf der Schulung von Wahrnehmung komplexer theatraler Codes, die erkannt, zueinander in Beziehung gesetzt und dann erst in ihrer Sinnstiftung erfasst werden müssen. Da die Analyse von Aufführungen zu den komplexesten Aufgabenstellungen der Theaterwissenschaft gehören und somit intensive Auseinandersetzung mit nur wenigen Beispielen geraten ist, werden in den einzelnen Seminaren nicht alle Theaterformen behandelt. Die Auswahl der Inszenierungen, die in den einzelnen Proseminaren besprochen werden, gibt den Studierenden Gelegenheit, nach Interessenlage ihre Schwerpunkte zu wählen. Da die Teilnehmerzahl der einzelnen Proseminare begrenzt ist, eine Umverteilung auf freie Plätze in Proseminare mit anderen Schwerpunkten ist möglich. -------------------------- Zur Methodik der Inszenierungsanalyse gibt es kursübergreifende Begleit-Tutorien -Text-und Inszenierungsanalyse- und -Filmanalyse- zur Vertiefung, Ergänzung und Übung inkl. gemeinsamer Theaterbesuchen. --------------------------- Das Musical im 21. Jahrhundert Die Erfolgsgeschichte des Musicals als populäre Spielform des Musiktheaters ist ungebrochen, auch wenn es sich – zumindest im deutschsprachigen Raum – weiterhin bei Kritik und Wissenschaft eines zweifelhaften Rufs erfreut. Lohnt es sich wirklich nicht, das Musical näher zu analysieren? In diesem Kurs gehen wir dieser Frage auf den Grund und erproben unterschiedliche analytische Fragestellungen und Methoden am Beispiel aktueller Musicalstoffe und ihrer szenischen Umsetzungen. Wir betrachten dabei dramaturgische und musikalische Aspekte von -book- und -score- und reflektieren, soweit möglich, szenische Realisationen. Die Fokussierung neuer und neuester Musicals, wie zum Beispiel Last Five Years (2002), Book of Mormon (2011), Billy Elliot (2005), Fun home (2013), Next to Normal (2005) Jerry Springer – The Opera (2003), London Road (2012), Hamilton (2015) oder Ordinary Days (2008) erlaubt es uns, gerade auch das Produktive Spannungsverhältnis zwischen Konvention und Innovation, von Erwartung und Überraschung, das in der Gattung des Musicals besonders ausgeprägt ist, in den Blick zu nehmen. Als verbindlichen Text für den Kurs bitte anschaffen: Studying Musical Theatre: Theory and Practice, von Millie Taylor und Dominic Symonds, Palgrave 2014 (ca. 25€) W3-Professur für Theaterwissenschaft (Univ. Prof. Dr. Christopher Balme) Leistungsnachweis BA Theaterwissenschaft und BA Kunst, Musik, Theater: • Referat (ca. 15 Minuten) • Hausarbeit (9000-12000 Zeichen) 6 ECTS LMU München SoSe 2016 Dozent