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Uni-Dortmund
14. März 2017

Proseminar Database Supported XML

XML, die -Extensible Markup Language”, wird vielfach nur als -Verbesserung von HTML” oder -Markup-Sprache mit spitzen Klammern” abgetan. Dabei steckt das Akronym voll von interessanten Technologien und Konzepten. Insbesondere stellt XML ein sehr mächtiges Datenmodell (basierend auf geordneten Bäumen) zur...

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XML, die -Extensible Markup Language”, wird vielfach nur als -Verbesserung von HTML” oder -Markup-Sprache mit spitzen Klammern” abgetan. Dabei steckt das Akronym voll von interessanten Technologien und Konzepten. Insbesondere stellt XML ein sehr mächtiges Datenmodell (basierend auf geordneten Bäumen) zur Verfügung, dessen Flexibilität sehr viele Anwendungsfelder geradezu revolutioniert hat. Im Rahmen dieses Proseminars schauen wir uns an, wie Datenbanktechnologie eingesetzt werden kann, um XML besonders effizient und skalierbar zu verarbeiten. Moderne Systeme können problemlos viele Gigabytes an XML-Daten in Bruchteilen von Sekunden durchforsten — allerdings nur, wenn diese Daten entsprechend gespeichert und indiziert wurden und wenn das System geeignete Zugriffs- und Optimierungsmechanismen kennt, um die Speicherstrukturen auch auszunutzen. Viele solcher Techniken werden wir uns im Proseminar anschauen. Wir werden uns im Proseminar vor allem Techniken anschauen, die auch jenseits von XML (z.B. auch für andere semi-strukturierte Datenmodelle) einsetzbar sind. Gleichzeitig wird das Proseminar praktisch und systemorientiert ausgerichtet sein. Viele der besprochenen Techniken werden in realen, teilweise auch kommerziellen, Systemen eingesetzt. Zum Einstieg in das Proseminar werden die ersten ein oder zwei Sitzungen im Vorlesungsstil gehalten, wobei die Grundlagen von XML vermittelt werden. Danach werden im wöchentlichen Rhythmus die Studierenden Vorträge zu einzelnen Themen halten. Ziel des Proseminars ist das Erlernen von Präsentationstechniken sowie die (kritische) Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Arbeiten. Daher schließt sich an jeden Vortrag eine Diskussion an, sowohl inhaltlich als auch bezogen auf den konkreten Vortrag. Bis zum Semesterende gibt jede(r) Studierende eine in LaTeX-verfasste Ausarbeitung ab, womit das Verfassen eigener Forschungsbeiträge geübt werden soll. Für jedes der ausgegebenen Themen werden zwei bis vier Forschungsartikel angegeben, die als Einstieg in das jeweilige Thema dienen sollen. Dieser Einstieg kann gerne auch durch weitere Artikel ergänzt werden, die die Studierenden während ihrer Einarbeitung entdecken. Technische Universität Dortmund WiSe 2013/14 Informatik Prof. Dr. Teubner Jens