Zurück zum Vorlesungsverzeichnis
Uni-München
14. März 2017

Proseminar Die Syntax Pragmatik Schnittstelle

Im Seminar geht es um das Verhältnis von Grammatik und Pragmatik, das von zentraler Bedeutung für die Modellierung des sprachlichen Wissens ist. Anhand verschiedener Phänomenbereiche aus dem Bereich der deutschen Syntax (mit Exkurs zu anderen Sprachen) werden Modelle und Konzepte...

Erstelle deinen persönlichen Lernplan

Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.

Jetzt Lernplan erstellen
Im Seminar geht es um das Verhältnis von Grammatik und Pragmatik, das von zentraler Bedeutung für die Modellierung des sprachlichen Wissens ist. Anhand verschiedener Phänomenbereiche aus dem Bereich der deutschen Syntax (mit Exkurs zu anderen Sprachen) werden Modelle und Konzepte vorgestellt, die eine ebenenübergreifende Analyse ermöglichen. Im Vordergrund stehen die folgenden beiden Themen: • Das Verhältnis von Satztypen und durch sie realisierbare Sprechakte (Illokutionspotential). Damit verknüpft ist auch die Frage nach der syntaktischen und pragmatischen Selbstständigkeit von Sätzen (Koordination bzw. Subordination), die auch auf Diskursebene untersucht werden kann. • Informationsverpackung und Informationsgewichtung: Sprachen verfügen über verschiedene grammatische Ressourcen, um den Informationsstatus von Diskursreferenten zu markieren (Herausstellungsstrukturen, variable Abfolge von Argumenten). Als nützlich haben sich Konzepte wie -Fokus – Hintergrund-, -Topik – Kommentar- sowie -gegebene – neue Information- erwiesen, die wir ausführlich besprechen werden. Literatur Asher, Nicolas und Alex Lascarides (2003): Logics of conversation. (Studies in natural language processing). Cambridge [u.a.]: Cambridge University Press. Krifka, Manfred (2007): Basic Notions of Information Structure. In: Interdisciplinary Studies on Information Structure (ISIS) 6: 13–55. Meibauer, Jörg, Markus Steinbach und Hans Altmann (Hgg.) (2013): Satztypen des Deutschen. (De Gruyter Lexikon). Berlin [u.a.]: De Gruyter. Musan, Renate (2010): Informationsstruktur. (Kurze Einführungen in die germanistische Linguistik; 9). Heidelberg: Winter. Asher, Nicolas und Alex Lascarides (2003): Logics of conversation. (Studies in natural language processing). Cambridge [u.a.]: Cambridge University Press. Krifka, Manfred (2007): Basic Notions of Information Structure. In: Interdisciplinary Studies on Information Structure (ISIS) 6: 13–55. Meibauer, Jörg, Markus Steinbach und Hans Altmann (Hgg.) (2013): Satztypen des Deutschen. (De Gruyter Lexikon). Berlin [u.a.]: De Gruyter. Musan, Renate (2010): Informationsstruktur. (Kurze Einführungen in die germanistische Linguistik; 9). Heidelberg: Winter. Leistungsnachweis Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge: Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden. B.A.-Hauptfach Germanistik, alle modularisierten Lehrämter Deutsch und Deutsch als Zweitfach im B.A./M.A. Berufliche Bildung und im B.A. Wirtschaftspädagogik: Hausarbeit (ca. 25.000 Zeichen) oder Klausur (90 Minuten). Die Prüfungen werden benotet (Ausnahme: Wird diese Veranstaltung im Freien Bereich eines Lehramtsstudiengangs geprüft, dann wird sie nur mit bestanden/nicht-bestanden bewertet). B.A.-Nebenfach SLK: Diese Veranstaltung entspricht in WP 3 dem Kurstyp -Begleitkurs zu Themen der Linguistik m/n/o/p- (WP 3.0.14/16/18/20). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30-60 Min.) schreiben oder eine mündliche Prüfung (15-30 Min.) ablegen oder ein Thesenpapier (3.000-6.000 Zeichen) oder Übungsaufgaben (3.000-6.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein. Wichtig: Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung. Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge: Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden. B.A.-Hauptfach Germanistik, alle modularisierten Lehrämter Deutsch und Deutsch als Zweitfach im B.A./M.A. Berufliche Bildung und im B.A. Wirtschaftspädagogik: Hausarbeit (ca. 25.000 Zeichen) oder Klausur (90 Minuten). Die Prüfungen werden benotet (Ausnahme: Wird diese Veranstaltung im Freien Bereich eines Lehramtsstudiengangs geprüft, dann wird sie nur mit bestanden/nicht-bestanden bewertet). B.A.-Nebenfach SLK: Diese Veranstaltung entspricht in WP 3 dem Kurstyp -Begleitkurs zu Themen der Linguistik m/n/o/p- (WP 3.0.14/16/18/20). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30-60 Min.) schreiben oder eine mündliche Prüfung (15-30 Min.) ablegen oder ein Thesenpapier (3.000-6.000 Zeichen) oder Übungsaufgaben (3.000-6.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein. Wichtig: Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung. LMU München SoSe 2016 Juniorprofessor Schallert Oliver Juniorprofessor