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Uni-München
14. März 2017

Proseminar Junge Stücke Aktuelle Theatertexte junger AutorInnen Analyse von Theatertexten Englhart

In diesem Proseminar werden grundlegende Theorien, Methoden und Begriffe der Analyse von traditionellen dramatischen sowie postdramatischen Theatertexten, also der schriftlichen Basis von szenischen Kunstwerken, sowie von ästhetischen Texten im weiteren Sinn in ihrer spezifischen medialen Form (Szenarien, Drehbücher, Libretti, Partituren,...

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In diesem Proseminar werden grundlegende Theorien, Methoden und Begriffe der Analyse von traditionellen dramatischen sowie postdramatischen Theatertexten, also der schriftlichen Basis von szenischen Kunstwerken, sowie von ästhetischen Texten im weiteren Sinn in ihrer spezifischen medialen Form (Szenarien, Drehbücher, Libretti, Partituren, Choreografien, Bilder etc.) vermittelt. Anhand exemplarischer Beispiele der verschiedenen theatralen Genres (Sprech-, Musik-, Tanztheater, Performance und Film) werden deren dramaturgische und ästhetische Verfahrensweisen untersucht, deren Bestimmung eingeübt und deren Bedeutungsstrukturen resp. Verständnismöglichkeiten erarbeitet. Die Kenntnis der jeweiligen Texte wird bei Beginn des Proseminars vorausgesetzt. Zur Methodik der Dramenanalyse gibt es ein kursübergreifendes Begleit-Tutorium zur Vertiefung, Ergänzung und Übung inkl. gemeinsamer Theaterbesuchen. -------------------------- Junge Stücke. Aktuelle Theatertexte junger AutorInnen Junge AutorInnen sind ‚in’, sie werden frühzeitig entdeckt, oft gefördert, beworben und gespielt – leider dann meist nicht mehr wiederaufgeführt. Im Seminar werden wir uns mit den bis heute kaum wissenschaftlich untersuchten jungen DramatikerInnen beschäftigten. In der Analyse, Interpretation und Diskussion der Theatertexte, etwa von Marinna Salzmann, Wolfram Lotz, Schmalz, Michel Decar, Oliver Kluck, Lukas Linder, Maria Milisavljevic, Juri Sternburg, Thomas Arzt, Daniel Cremer oder Wolfram Höll, wird uns u. a. interessieren, welche Themen die junge Generation beschäftigt, welche Formen sie bevorzugt und ob bzw. wie deren Texte sich von denen der ‚älteren’ Gegenwartsdramatik unterscheiden. Darüber hinaus suchen wir im Seminar nach Antworten auf Fåragen wie: Welche Theater bringen junge Talente offensiv auf die Bühne? Welche wichtigen Festivals, Förderpreise und Stückemärkte gibt es und welche Ausbildung absolvieren die jungen AutorInnen, die auffallend häufig AbsolventInnen der Studiengänge für Szenisches bzw. Kreatives Schreiben in Berlin, Leipzig und Hildesheim sind, aber gar nicht so selten auch Theaterwissenschaft studiert haben. So weit Zeit bleibt, werfen wir einen Seitenblick auf andere Länder, etwa Großbritannien, Polen, Rumänien, Frankeich oder Italien. Literatur zur Einführung: - Andreas Englhart / Artur Pelka (Hgg.): Junge Stücke. Theatertexte junger Autorinnen und Autoren im Gegenwartstheater, Bielefeld 2014. - Stefan Hoffmann: Schreiben Lernen. Erfahrungen mit einem Studiengang, in: Dramatische Transformationen, hg. v. Stefan Tigges, Bielefeld 2008, S. 115-122. – www.goethe.de (-Neue Deutsche Dramatik-) W3-Professur für Theaterwissenschaft (Univ. Prof. Dr. Christopher Balme) Leistungsnachweis BA Theaterwissenschaft und BA Kunst, Musik, Theater: • Referat (ca. 15 Minuten) • Hausarbeit oder Übungsaufgaben (9000-12000 Zeichen) 6 ECTS LMU München SoSe 2016 PD Dr. phil. Englhart Andreas phil