Zurück zum Vorlesungsverzeichnis
Uni-München
14. März 2017

Proseminar Öffentliche Räume in römischen Städten

Öffentliche Räume spielen in nahezu allen modernen und antiken Gesellschaften eine wichtige Rolle für das menschliche -Miteinander-. Öffentlichkeit als solche kann jedoch in verschiedenen Kulturen und Zeithorizonten ganz unterschiedlich aufgefasst werden. Um einen Einblick in das römische Verständnis von Öffentlichkeit...

Erstelle deinen persönlichen Lernplan

Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.

Jetzt Lernplan erstellen
Öffentliche Räume spielen in nahezu allen modernen und antiken Gesellschaften eine wichtige Rolle für das menschliche -Miteinander-. Öffentlichkeit als solche kann jedoch in verschiedenen Kulturen und Zeithorizonten ganz unterschiedlich aufgefasst werden. Um einen Einblick in das römische Verständnis von Öffentlichkeit zu erhalten, bietet sich ein Blick auf die Stadtkultur an. Wenn wir von einer -typisch römischen Stadt- sprechen, dann meinen wir in der Regel eine streng gliederte Rasterstadt, in die dann verschiedene öffentliche Bauten und Plätze, wie etwa Fora, Basiliken, Theater, Tempel und Thermen, eingepasst worden sind. Römische Städte sind aber selbstverständlich keine sterilen Architekturensembles, sondern ihnen wird erst durch die vielfältigen menschlichen Aktivitäten Leben eingehaucht. In diesem Seminar werden die wichtigsten Typen der sog. öffentlichen Gebäude und Plätze in den Blick genommen, um so – Schritt für Schritt – gemeinsam eine Vorstellung von städtischem Leben zu erarbeiten. In Referaten sollen jeweils einzelne charakteristische Bestandteile einer römischen Stadt analysiert werden. Schwerpunkte bilden in diesem Zusammenhang Fragen nach dem erstmaligen Auftreten eines bestimmten Gebäudetypus, seinen Aufgaben und seinen baugestalterischen und möglichen funktionalen Veränderungen im Laufe der Zeit. Auch die städtebauliche Einbindung wird eine Rolle spielen: Liegen die Anlagen eher zentral oder am Rand einer Stadt? Befinden sie sich gut zugänglich an Hauptstraßen oder sind sie nur nach dem Durchschreiten von verwinkelten Gässchen erreichbar? Von welchen Bevölkerungsgruppen wurden die jeweiligen Gebäude und Plätze frequentiert? Darauf aufbauend ist schließlich die Frage der öffentlichen Qualität des jeweiligen Stadtraumes zu diskutieren. • F. Kolb, Die Stadt im Altertum (München 1984); • H. v. Hesberg, Römische Baukunst (München 2005); • C. Kunst, Leben und Wohnen in der römischen Stadt (Darmstadt 2006); • R. B. Ulrich – C. K. Quenemoen (Hrsg.), A Companion to Roman Architecture (Malden 2014); • C. Ewigleben – M. Reuter (Hrsg.), Ein Traum von Rom. Stadtleben im römischen Deutschland. Ausstellungskatalog Trier (Darmstadt 2014); • P. Zanker, Die römische Stadt. Eine kurze Geschichte (München 2014). Downloads DateinameBeschreibunggültig vongültig bis Emme, Einführende Bemerkungen zum Begriff des Interaktionsraums.pdf Emme 9783486834345.223.pdf Winterling Seminarprogramm_Öffentliche Räume_SS 15.pdf Seminarprogramm Seminarrichtlinien_Öffentliche Räume_SS 15.pdf Seminarrichtlinien Zum Download müssen Sie angemeldet sein! C3-Professur für Klassische Archäologie (Inhaber ausgeschieden - Stelle noch nicht wieder zugewiesen) (- / Schneider) LMU München SoSe 2015 Dozent