Uni-München
14. März 2017Proseminar Struktur des Deutschen Flexionsmorphologie
INHALT: Der erste Teil dieses Proseminars führt die Grundbegriffe der Flexionsmorphologie ein: die verschiedenen –fixe (Suffix, Zirkumfix, Interfix, etc.), Reduplikation, Suppletion, Subtraktion, Modifikationen an der Wurzel (z.B. Ablaut, Umlaut), etc. Daran schließt sich ein theoretischer Teil an, dessen Ausgangspunkt das...
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Der erste Teil dieses Proseminars führt die Grundbegriffe der Flexionsmorphologie ein: die verschiedenen –fixe (Suffix, Zirkumfix, Interfix, etc.), Reduplikation, Suppletion, Subtraktion, Modifikationen an der Wurzel (z.B. Ablaut, Umlaut), etc. Daran schließt sich ein theoretischer Teil an, dessen Ausgangspunkt das Morphem ist: Was ist ein Morphem und was leistet dieses Konzept? Welche alternativen Modelle gibt es? Dabei geht es vor allem auch um jene Phänomene, die der Idee eine-Bedeutung-eine-Form widersprechen, wie z.B. Synkretismen, Deponentia, Periphrasen. Der dritte Teil widmet sich der Typologie und dem Sprachwandel: Existieren morphologische Phänomene, die in allen Sprachen auftreten? Gibt es morphologische Phänomene, die andere implizieren? Wie sieht morphologischer Sprachwandel aus und führt er zu höherer oder niedrigerer Komplexität? Für jede Woche ist ein Kapitel oder ein Aufsatz zu lesen.
Des Weiteren soll eine eigene Fragestellung in der Gruppe bearbeitet werden. Dazu ist ca. in der 4. Woche ein Projektvorschlag abzugeben (ca. 2 Seiten), zu dem es von mir eine Rückmeldung gibt. In der letzten Woche der Vorlesungszeit werden die Resultate in Form eines Posters allen präsentiert. Anschließend soll in Einzelarbeit das Projekt schriftlich zusammengefasst (7-8 Seiten, fällt bei SLK weg) und eine Autoevaluation (2-3 Seiten) geschrieben werden.
VORAUSSETZUNG:
Interesse an formalen Grammatiktheorien, am Vergleich des Deutschen (inkl. seiner Dialekte) mit anderen Sprachen und am Sprachwandel.
Unterrichtssprache Deutsch, Lektüre vorwiegend in englischer Sprache und selten in deutscher Sprache.
ERWARTET WIRD:
Regelmäßige, aktive Teilnahme am Seminar (beinhaltet auch Übungen und Gruppenarbeit).
Lektüre der angegebenen Texte.
Seltene und unvorbereitete Teilnahme wird nicht akzeptiert.
Eigenes Projekt mit Poster und Hausarbeit (wie oben beschrieben).
Die vorzubereitenden Aufsätze und Kapitel werden in der ersten Stunde bekannt gegeben. Dazu werden u.a. Kapitel aus den folgenden Einführugen gehören:
Bauer, Laurie (2003): Introducing Linguistic Morphology. Edinburgh: Edinburgh University Press.
Haspelmath, Martin; Sims, Andrea D. (2010): Understanding Morphology. London, New York: Routledge.
Leistungsnachweis
Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge:
Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden.
B.A.-Hauptfach Germanistik, alle modularisierten Lehrämter Deutsch und Deutsch als Zweitfach im B.A./M.A. Berufliche Bildung und im B.A. Wirtschaftspädagogik:
Hausarbeit (ca. 25.000 Zeichen) oder Klausur (90 Minuten). Die Prüfungen werden benotet (Ausnahme: Wird diese Veranstaltung im Freien Bereich eines Lehramtsstudiengangs geprüft, dann wird sie nur mit bestanden/nicht-bestanden bewertet).
B.A.-Nebenfach SLK:
Diese Veranstaltung entspricht in WP 3 dem Kurstyp -Begleitkurs zu Themen der Linguistik m/n/o/p- (WP 3.0.14/16/18/20). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30-60 Min.) schreiben oder eine mündliche Prüfung (15-30 Min.) ablegen oder ein Thesenpapier (3.000-6.000 Zeichen) oder Übungsaufgaben (3.000-6.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein.
Wichtig:
Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung.
Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge:
Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden.
B.A.-Hauptfach Germanistik, alle modularisierten Lehrämter Deutsch und Deutsch als Zweitfach im B.A./M.A. Berufliche Bildung und im B.A. Wirtschaftspädagogik:
Hausarbeit (ca. 25.000 Zeichen) oder Klausur (90 Minuten). Die Prüfungen werden benotet (Ausnahme: Wird diese Veranstaltung im Freien Bereich eines Lehramtsstudiengangs geprüft, dann wird sie nur mit bestanden/nicht-bestanden bewertet).
B.A.-Nebenfach SLK:
Diese Veranstaltung entspricht in WP 3 dem Kurstyp -Begleitkurs zu Themen der Linguistik m/n/o/p- (WP 3.0.14/16/18/20). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30-60 Min.) schreiben oder eine mündliche Prüfung (15-30 Min.) ablegen oder ein Thesenpapier (3.000-6.000 Zeichen) oder Übungsaufgaben (3.000-6.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein.
Wichtig:
Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung.
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