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Uni-Siegen
17. Juli 2017

ROMSEMINAR 2016 Prognose Planung Utopie

Romseminar 2016 Wintersemester 2015/2016 (parallel in Dresden, Kiel, Siegen und Tübingen) Gemeinsame Exkursion nach Rom: 21.2. bis 28.2. 2016 Prognose - Planung - Utopie Der Blick in die Zukunft aus der Sicht von Mathematik und Informatik Die Zukunft, wie paradox,...

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Romseminar 2016 Wintersemester 2015/2016 (parallel in Dresden, Kiel, Siegen und Tübingen) Gemeinsame Exkursion nach Rom: 21.2. bis 28.2. 2016 Prognose - Planung - Utopie Der Blick in die Zukunft aus der Sicht von Mathematik und Informatik Die Zukunft, wie paradox, ist beinahe überall gegenwärtig. Wo man auch hinschaut, es wird prognostiziert und geplant, was das Zeug hält. Fast nichts ist so einflussreich, wie unser(e) Bild(er) von der Zukunft, die manchmal wünschenwert, als Utopie, erscheint, aber auch oft als schreckenerregende Dystopie. Dabei herrscht ein ungebrochenes Vertrauen in die Vorhersagbarkeit, ja Planbarkeit der Zukunft. Die alte Volksweisheit -Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt- scheint dermaßen in Vergessenheit geraten zu sein, dass man mit ihr die Bestsellerlisten erklimmen kann (N.N. Taleb: Der schwarze Schwan). Wir wollen im kommenden Wintersemester und dann auf der Exkursionswoche in Rom diese Thematik aus der Sicht von Mathematik und Informatik einkreisen. Dabei bieten sich zum Beispiel folgende Einzelthemen an: • Welches sind die -großen Themen und Probleme- der Zukunft, (wie) kann man sie rechtzeitig erkennen, und welche Möglichkeiten gibt es, mit ihnen planvoll umzugehen? • Welche mathematischen Modelle und Methoden zur 'Zukunftsberechnung' gibt es, wie realistisch sind sie und wie sinnvoll ist ihr Einsatz? Wie 'objektiv' sind mathematisch begründete Prognoseverfahren? • Wie werden Risiken quantifiziert und bis zu welchem Grad ist das überhaupt sinnvoll? • Was ist 'Big Data' und welche Wirkungen hat der Einsatz dieser Methode(n)? • Welche Rolle spielen virtual worlds und Computeranimationen für unsere Erwartungen und Entscheidungen? • Welche Rolle spielen Mathematik und Informatik in science fiction Literatur und Filmen? • Welche Wirkung haben außermathematische utopische oder dystopischeZukunftsentwürfe? • Welche Rolle spielten Voraussagen in der Geschichte? Was wurde aus zutreffenden und verfehlten Prognosen? Diese und weitere Themen wird das Romseminar 2016 ansprechen; es bietet dabei die besondere Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Studienfachs hinaus zu schauen, um sich mit dem historischen und kulturellen Hintergrund der Mathematik und ihrem Bezug zu anderen Disziplinen zu beschäftigen. Im Laufe des Wintersemesters werden verschiedene Aspekte des Themas diskutiert und individuelle Vorträge ausgearbeitet und erprobt. Diese werden anschließend gemeinsam mit Studierenden aus Dresden, Kiel, Siegen und Tübingen während der Exkursionsphase in Rom in der letzten Februarwoche (21.2. bis 28.2.) 2016 präsentiert. Ein vielseitiges Begleitprogramm zu sonst nicht zugänglichen Orten in Rom bereichert dieses 19. Romseminar. Dabei soll auch - animiert durch Besichtigungen von normalerweise nicht zugänglichen Orten der `Ewigen Stadt', die scheinbar ganz auf die Vergangenheit fixiert ist - die `Zukunftsfrage' gestellt werden. Voraussetzung für das Seminar sind das Interesse an Mathematik und Mathematikgeschichte und die Bereitschaft, sich der Thematik engagiert auseinanderzusetzen; geeignet ab dem ersten Semester. Rathgeb, Martin, Dr. Voraussetzung für das Seminar ist das Interesse an Mathematik, Mathematikgeschichte und interdisziplinären Themen; geeignet ab dem ersten Semester. Universität Siegen WiSe 2015/16 Univ.-Prof. Dr. Nickel Gregor