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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Appreciative Inquiry

Seminar, Inhalte: -Theoretischer Hintergrund und Überlappung mit Systemtheorie -Paradigmenwechsel und Ausblick für die Arbeit mit AI -Erleben eines AI-Zyklus (gekürzt) Fallbeispiel: - Capgemini (weltweiter IT-Dienstleister, Großgruppensummit, 130 MA´s und Management-Board in Englisch, Headquarters: Rumänien, Tschechien, Slowakei, Wien) -Beispiel DVD -Capgemini-...

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Seminar, Inhalte: -Theoretischer Hintergrund und Überlappung mit Systemtheorie -Paradigmenwechsel und Ausblick für die Arbeit mit AI -Erleben eines AI-Zyklus (gekürzt) Fallbeispiel: - Capgemini (weltweiter IT-Dienstleister, Großgruppensummit, 130 MA´s und Management-Board in Englisch, Headquarters: Rumänien, Tschechien, Slowakei, Wien) -Beispiel DVD -Capgemini- -Abschlussdiskussion: Fragen, Einsatzgebiete und Praxisanwendung Eine Besonderheit an -AI- ist, dass es sich dabei sowohl um eine Technik (Tool= Fragetechniken) als auch um einen Beratungsansatz (Approach = Zielrichtung der Fragen, systemische Beratungshaltung, fortführender Prozess) handelt, der die Anwendung der Fragetechnik voraussetzt aber viel umfassendere Bedeutung für die Beratung von Einzelpersonen bis hin zu Organisationen hat. Bei Veränderungsvorhaben wird häufig versucht, durch das Bewusstmachen der Probleme, Motivation zu erzeugen. Dies gelingt oft mit durchschlagendem, aber auch oft mit beschränktem Erfolg. Alles wird schlechter gesehen, als es tatsächlich ist: die Chefs, die anderen Abteilungen, die Kollegen auch die eigenen Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit des Ganzen usw.. Das Glas ist eher halbleer statt halbvoll und das drückt unweigerlich auf die Stimmung. Was Not täte, wäre bei allen das Bewusstsein zu schaffen, dass zwar lange nicht alles perfekt, doch genügend Positives vorhanden ist, um es für die Zukunft noch besser zu machen. Und genau das geschieht mit dem Ansatz -Appreciative Inquiry (AI)-. Der Ansatz -Appreciative Inquiry- dreht den Spieß um und untersucht im ersten Schritt gezielt, was bereits alles an Positivem vorhanden ist, auf dem wir aufbauen können. Was begünstigte die Entstehung des Positiven? Was können wir daraus für die Zukunft lernen? Welche konkreten Maßnahmen lassen sich erkennen und formulieren? Durch die Vereinigung von Fragetechniken und einer speziellen Beratungshaltung ist -Appreciative Inquiry- sowohl für die Arbeit mit Einzelpersonen oder kleinen Teams geeignet als auch für Veränderungsprozesse in Organisationen oder Zukunftsarbeit in Großgruppen (Summit). Das gesamte Mitarbeiter-Potenzial samt den für sie wichtigen Themen und konkreten Maßnahmen im operativen Bereich, wird sozusagen am Stück offenbart. FB 04 Sozialwesen Uni Kassel WS 2009/2010 Lehrveranstaltungspool FB 04 FB 04 Sozialwesen Dr. Habenicht Jörg