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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Ausstellungsprojekt WissensWege

WissensWege oder Spaziergänge im Bergpark – was geschieht wenn der Geologe mit dem Mineraliensammler 1709 zusammen durch den Kasseler Bergpark streift? Man tauscht sich aus, bewundert die Schönheit der beobachteten Phänomene und korrespondiert anschließend über das Erlebte und Gesehene. Vieles...

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WissensWege oder Spaziergänge im Bergpark – was geschieht wenn der Geologe mit dem Mineraliensammler 1709 zusammen durch den Kasseler Bergpark streift? Man tauscht sich aus, bewundert die Schönheit der beobachteten Phänomene und korrespondiert anschließend über das Erlebte und Gesehene. Vieles könnte man schon nachlesen, vieles gilt es noch in Beziehung zu setzen: Ein lebhafter Wissens- und Kulturaustausch erfährt besonders in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Kassel eine qualitative Verbesserung. So fördert der Landgraf die Wissensvielfalt am Collegium Carolinum und nutzt die Ergebnisse u.a. für den weiteren Ausbau des damaligen Großprojekts -Bergpark Wilhelmshöhe-. Universelles Denken und disziplinübergreifende Theoriebildung wird von vielen weltbürgerlich gesinnten Wissenschaftlern ohnehin noch als selbstverständlich betrachtet. In das laufende Forschungsprojekt WissensWege wird zunächst eingeführt und die Teilnehmer werden mit den bisherigen Ergebnissen der Recherchen zur Frage der Wissensvernetzung und Ästhetisierung von Forschung und Wissen vertraut gemacht. Das Projekt erweitert die bisherige Forschungsperspektive auf den Bergpark Wilhelmshöhe um wissenschaftshistorische und ästhetische Aspekte. Die Teilnehmer beteiligen sich aktiv an der Ausstellungsplanung und Gestaltung. Dadurch erhalten sie einerseits Einblick in die wissenschaftlichen Arbeitsweisen, andererseits in die Prozesse, die erforderlich sind, um das vorhandene Wissen adäquat zu präsentieren und vermitteln. Die Projektarbeit besteht somit darin, zu jeweils einer der in der Ausstellung zu vermittelnden Personen zu prüfen bzw. beschreiben, welche der möglichen Objekte sich für eine Präsentation als besonders aussagekräftig erweisen. LITERATURAUSWAHL [siehe Seminarapparat] - Daston, Lorraine, Things that talk. Object Lessons from Art and Science, New York 2004. - Raspe, Rudolf Erich, A critical essay on oil-painting; proving that the art of painting in oil was known before the pretended discovery of John and Hubert van Eyck; ... London, M.DCC.LXXXI. [1781]. - Carozzi, Albert V., Rudolf Erich Raspe and the Basalt Controversy, in: Studies in Romanticism, Vol. 8 Nr. 4, Sommer 1969, S. 235 – 250. [evtl. http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/ezeit/?2067065&bibid=UBKAS] - Carswell, J., The Prospector, being the life and times of Rudolf Erich Raspe (1737 – 1794), London 1950. Bemerkung B.A. 1.0: XI b B.A. 2.0: VIII b M.A.: I 3, V 4 L 1, L 2, L 3 Voraussetzungen Die regelmäßige Anwesenheit ist erforderlich, um den Fortgang der Diskussion für ein gemeinsames Abschlussprojekt kontinuierlich verfolgen und mit gestalten zu können. Gute Englischkenntnisse sind von Vorteil, da ein Teil der erforderlichen Lektüre in englischer Sprache auch entsprechend diskutiert werden wird, d.h. einige Sitzungen werden in englischer Sprache abgehalten. Kunsthochschule Kassel Die regelmäßige Anwesenheit ist erforderlich, um den Fortgang der Diskussion für ein gemeinsames Abschlussprojekt kontinuierlich verfolgen und mit gestalten zu können. Gute Englischkenntnisse sind von Vorteil, da ein Teil der erforderlichen Lektüre in englischer Sprache auch entsprechend diskutiert werden wird, d.h. einige Sitzungen werden in englischer Sprache abgehalten. Uni Kassel WiSe 2012/13 Prof. Dr. Sitt Martina