Uni-Kassel
14. März 2017Seminar Deutsch als Zweitsprache in der Schule Theorie und Praxis Schulbesuche
Im Vertiefungsseminar -Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in der Schule- geht es ausgehend von den theoretischen Hintergründen zur Zweitsprachenvermittlung darum, sich Fragestellungen rund um die DaZ-Vermittlung durch Hospitationen an Schulen und in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern anzunähern. In kleinen Projekten...
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Jetzt Lernplan erstellenIm Vertiefungsseminar -Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in der Schule- geht es ausgehend von den theoretischen Hintergründen zur Zweitsprachenvermittlung darum, sich Fragestellungen rund um die DaZ-Vermittlung durch Hospitationen an Schulen und in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern anzunähern.
In kleinen Projekten können Sie sich gezielt mit der Planung und Umsetzung von DaZ-Unterricht und sprachsensiblem Fachunterricht beschäftigen und selbstständig Lösungen für Fragen aus der Praxis finden.
Im Rahmen von Moderationen werden in der Anfangsphase des Seminars zuerst die Hintergründe zur Vermittlung der Zweitsprache und der Unterrichtsplanung von DaZ erarbeitet.
Thematisiert werden die besonderen Lehr-/Lernsituationen, die im deutschsprachigen Raum mehrsprachige Schülerinnen und Schüler betreffen.
Darüber hinaus werden die konzeptionellen Grundlagen und Kompetenzbereiche für das Zweitsprachenlernen ebenso thematisiert und diskutiert wie Methodenfragen, Sprachstandsdiagnostik und Bedingungen des Zweitspracherwerbs inner- und außerhalb des Unterrichts.
Nach der Anfangsphase wird die Veranstaltungsreihe im zweiten Teil in Form von zwei mehrstündigen Praxisworkshops durchgeführt, um die Zusammenarbeit mit LehrerInnen zu ermöglichen. Hospitationen an Schulen vor Ort sind fester Bestandteil der Veranstaltung (semesterbegleitend, zum Beispiel Montag- oder Freitagvormittag). Der Leistungsnachweis für DaFZ-Studierende im Masterstudiengang ist eine Moderation (aktive Teilnahme) und eine benotete Hausarbeit, im BM13 kann eine Projektarbeit ausgehend von den Hospitationen an den Schulen umgesetzt werden (Projektbericht 15 - 20 Seiten), dazu kommt eine Moderation (aktive Teilnahme).
siehe Semesterapparat in der BB2
Kommentierte Literaturliste
Ahrenholz, Bernt (2010): Fachunterricht und Deutsch als Zweitsprache. Tübingen: Narr.
25 Ger WF 0039
Jeder Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ist auch Sprachunterricht. Diese Einsicht ist im Prinzip nicht neu. Dennoch fehlten bisher vielfach ein genaues Wissen darüber, welche spezifischen sprachlichen Anforderungen beispielsweise im Physik- oder Biologieunterricht bestehen und an welchen Punkten, Kinder mit Deutsch als Zweitsprache besondere Schwierigkeiten beim Verstehen von Texten oder Lehrervorträgen haben und wo es ihnen weniger als den monolingual deutschsprachigen Schülerinnen und Schülern gelingt, Aufgaben adäquat mündlich oder schriftlich zu bewältigen. Der vorliegende Band versucht Einblicke in diesen Ausschnitt schulischer Wirklichkeit zu geben. Dabei werden Mathematik-, Physik- und Biologieunterricht ebenso betrachtet wie Literaturunterricht, Englischunterricht und bilingualer Sachfachunterricht.
Ahrenholz, Bernt (2010): Deutsch als Zweitsprache. Baltmannsweiler: Schneider.
25 Ger WE 0147
Der vorliegende Band umspannt die Zweisprachigkeit von der frühen Kindheit bis zum Jugendalter vor allem in der Schule, aber auch in anderen Bildungsinstitutionen. Damit thematisiert er die besonderen Lehr-/Lernsituationen, die im deutschsprachigen Raum mehr als 1 Mill. mehrsprachige Schülerinnen und Schüler betreffen. Das Handbuch gibt einen fundierten Überblick über Grundlagen, Handlungsfelder sowie künftige Entwicklungen der Zweitsprachendidaktik Deutsch. Vor dem Hintergrund neuer Forschungsergebnisse werden konzeptionelle Grundlagen und Kompetenzbereiche des Deutschen für Zweitsprachler ebenso thematisiert wie Methodenfragen, Sprachstandsdiagnostik und Bedingungen des Zweitspracherwerbs inner- und außerhalb des Unterrichts.
Ahrenholz, Bernt (2008): Deutsch als Zweitsprache. Voraussetzungen und Konzepte für die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Freiburg im Breisgau: Fillibach.
25 Ger WE 0031
Dass viele Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sprachlich gefördert werden müssen, ist heute weitgehend unstrittig; offen ist die Frage nach dem Wie. Der Band möchte daher die Diskussion über Fördermöglichkeiten anregen und stellt unterschiedliche Förderkonzepte für Kindergarten, Vor- und Grundschule sowie Sekundarstufe vor. Dabei werden umfassendere Ansätze wie das Kieler Modell, Deutsch für den Schulstart, Lernszenarien, FÖRMIG, die Förderung der Stiftung Mercator oder Feriencamps, aber auch Einzelinitiativen zur Schreib- und Leseförderung sowie Maßnahmen zur Förderung der Herkunftssprachen präsentiert.
Ahrenholz, Bernt (2007): Kinder mit Migrationshintergrund. Spracherwerb und Fördermöglichkeiten. Freiburg im Breisgau: Fillibach-Verl..
25 Ger WE 0125
Vorgestellt werden empirische Untersuchungen zum Deutsch-als-Zweitsprache-Erwerb im Kindergartenalter, in der Vor- und Grundschule und der Mittelstufe. Die Analysen zum Spracherwerb befassen sich mit Interaktionen im häuslichen Milieu und im Unterricht, mit Wortschatz- und Syntaxerwerb und dem Erwerb weiterer Sprachstrukturen sowie pragmatischer und diskursiver Kompetenzen unter besonderer Berücksichtigung mündlicher Erzählungen. Als Fördermöglichkeiten werden u.a. der Einsatz von Portfolios und sprachfokussierter Unterricht diskutiert. Der Band entstand aus einem interdisziplinären Workshop mit Linguisten, Zweitspracherwerbsforschern, Sprachdidaktikern und Grundschulpädagogen
Jeuk, Stefan (2010): Deutsch als Zweitsprache in der Schule – Grundlagen- Diagnose – Förderung (Lehren und Lernen)
Mehrsprachige Kinder, die in Deutschland eine Schule besuchen, erreichen nicht immer den Sprachstand in der Zweitsprache Deutsch, der notwendig wäre, um gemeinsam mit deutschen Kindern ohne zusätzliche Sprachförderung nach einheitlichen Bildungsplänen beschult zu werden. Schwierigkeiten beim Erwerb der Zweitsprache Deutsch führen im Laufe der Schulzeit zu immer größeren Lernschwierigkeiten, die sich auf alle Schulfächer auswirken können. Die Vermittlung von sprachlichen Kompetenzen ist folglich eine Aufgabe, die sich nicht nur im Deutschunterricht stellt. In dem Band sollen Lehrkräften aller Schularten Hilfen an die Hand gegeben werden, wie Kinder mit Deutsch als Zweitsprache unterstützt werden können. Neben theoretischen Grundlagen zur Mehrsprachigkeit in unserer Gesellschaft, zum Zweitspracherwerb sowie zur Sprachstandsfeststellung werden pädagogische und didaktische Modelle sowie Methoden der Sprachförderung und des Sprachunterrichts vorgestellt.
Kniffka, Gabriele (2007): Deutsch als Zweitsprache. Lehren und Lernen. Paderborn: Schöningh.
25 Ger WE 0120
Um den Bildungserfolg von Kindern aus Zuwandererfamilien ist es oft nicht gut bestellt. Eine Ursache dafür liegt in der auch heute oft noch unzureichenden Ausbildung der Lehrer. Was müssen Lehrer heute können und wissen, um diese besondere Aufgabe erfolgreich zu meistern? Diese Einführung ist genau auf die Bedürfnisse von Lehramtsstudierenden zugeschnitten. Es werden die Grundlagen im Bereich der Fachkompetenz, der didaktisch-methodischen Kompetenz sowie der Diagnose-, Beurteilungs- und Förderkompetenz vermittelt.
Leisen, Josef (2010): Handbuch Sprachförderung im Fach. Sprachsensibler Fachunterricht in der Praxis. Bonn: Varus.
25 Ger WF 0046
Hintergrundwissen, Anregungen und Beispiele für die Unterstützung von sprachschwachen Lernern und Lernern mit Migrationshintergrund beim Sprechen, Lesen, Schreiben und Üben im Fach.
Rösch, Heidi (2011): Mitsprache. Deutsch als Zweitsprache. Sprachförderung in der Sekundarstufe 1; Grundlagen, Übungsideen, Kopiervorlagen. Hannover: Schroedel.
25 Ger WQ 0141
Mitsprache soll einen Beitrag zur Sprachförderung von SchülerInnen leisten, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Diese SchülerInnen sollen dabei unterstützt werden, erfolgreich am Unterricht aller Fächer teilzunehmen. Grundlagen dieses Erfolgs sind die Beherrschung der sprachlichen Kompetenzen, die im Deutschunterricht und im Unterricht anderer Fächer verlangt werden. Der Grundlagenband Mitsprache bietet das für den erfolgreichen DaZ-Unterricht notwendige theoretische Hintergrundwissen und verbindet es mit einem Praxisteil. In diesem werden vielfältige, ausgearbeitete Anregungen und Vorschläge für den DaZ-Unterricht in Deutsch, Fremdsprachenunterricht, Geschichte, sozialwissenschaftlichem Unterricht, Mathematik und in den Naturwissenschaften gegeben.
Rösch, Heidi (2011): Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Berlin: Akademie-Verl..
25 Ger WE 0166
Was ist DaZ (Deutsch als Zweitsprache) und DaF (Deutsch als Fremdsprache) und wie unterscheidet sich Lernen in DaZ vom Lernen in DaM (Deutsch als Muttersprache)? Wie lässt sich DaZ-Kompetenz ermitteln, wie fördern? Liefern Methoden des DaF-Unterrichts einen Beitrag? Das Studienbuch gibt eine fundierte Einführung in die Themen und Zusammenhänge dieser beiden durchaus verschiedenen Disziplinen. Es begleitet DaZ-/DaF-, aber auch Lehramtsstudierende, die sich mit DaZ befassen (müssen), während des Studiums und gibt wichtige Hinweise für die Berufspraxis. - DaZ-DaM-DaF: Gemeinsamkeiten und Unterschiede - Lernbereiche Sprache, Literatur und Landeskunde - Didaktik des DaZ-/DaF-Unterrichts und des Lehrens und Lernens - Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz - Sprechen und Zuhören, Lesen und Schreiben im DaZ-/DaF-Unterricht und im zweitsprachlichen Fachunterricht - Schlüsselkompetenzen für Studium und Beruf: z.B. Forschungsergebnisse erörtern, Sprachkompetenz diagnostizieren und Förderung konzipieren, Förderkonzepte und Lernmaterial beurteilen.
Leistungsnachweis
Der Leistungsnachweis für DaFZ-Studierende im Masterstudiengang ist eine Moderation (aktive Teilnahme) und eine benotete Hausarbeit (wahlweise anderes VM1-Seminar), im BM13 kann eine Projektarbeit ausgehend von den Hospitationen an den Schulen umgesetzt werden (Projektbericht 15 - 20 Seiten), dazu kommt eine Moderation (aktive Teilnahme).
FB 02 Institut für Germanistik
Der Leistungsnachweis für DaFZ-Studierende im Masterstudiengang ist eine Moderation (aktive Teilnahme) und eine benotete Hausarbeit (wahlweise anderes VM1-Seminar), im BM13 kann eine Projektarbeit ausgehend von den Hospitationen an den Schulen umgesetzt werden (Projektbericht 15 - 20 Seiten), dazu kommt eine Moderation (aktive Teilnahme).
Uni Kassel
SoSe 2014
Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Fohr Tanja