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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Die curriculare Entwicklung an Fachschulen für Sozialpädagogik und in Schulformen mit sozialpädagogischer Ausrichtung im Bereich beruflicher Schulen

Die Grundlagen für den Bildungsauftrag der Berufsschule ergeben sich aus den differenzierten Bildungserwartungen der Lernenden, aus den Zielvorgaben für den Unterricht und der verantwortlichen Mitgestaltung aller Beteiligten sowie aus den Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Berufsschulen, wenn sich Schule als...

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Die Grundlagen für den Bildungsauftrag der Berufsschule ergeben sich aus den differenzierten Bildungserwartungen der Lernenden, aus den Zielvorgaben für den Unterricht und der verantwortlichen Mitgestaltung aller Beteiligten sowie aus den Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Berufsschulen, wenn sich Schule als eigenständige Handlungseinheit verstehen will. Damit verbunden besteht die lange Tradition, die gewünschten Lernprozesse und Qualifikationen der Lernenden durch stoffbezogene Lehrpläne zu steuern. In diesen Lehrplänen ist meist durch Schulformen und Bildungsgängen getrennt, zusammengenfasst, welche Inhalte in welchen Jahrgangsstufen im Unterricht verbindlich zu bearbeiten und welche Bildungsziele anzustreben sind. Dabei orientiert sich die curriculare Entwicklung an den Fachschulen für Sozialpädagogik an dem Qualifikationsprofil in Anlehnung an den Entwurf des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR). Die aktuelle Diskussion um neue Ansätze des Kompetenzerwerbs im Bereich beruflicher Schulen mit sozialpädagogischer Ausrichtung markiert den alternativen Ansatz einer neuen Steuerungskultur im Rahmen des gesamten Reformprozesses des Schulsystems. Im Seminar werden am Beispiel des -Kompetenzorientierten Qualifikationsprofils- für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen die notwendigen Unterrichtsentwicklungsprozesse erarbeitet. Dabei ist der Fokus in den beruflichen Schulen und in den Schulformen mit sozialpädagogischer Ausrichtung auf die Bedeutung des kompetenzorientierten Unterrichts gerichtet. Zur Diskussion steht die Annahme der Notwendigkeit, Strukturen des Lernens von den Erfordernissen der Lernenden her zu gestalten und welche Chancen in der prinzipiellen Neuordnung von offeneren curricularen Vorgaben liegen. Arnold Rolf (2012): Wie man lehrt, ohne zu belehren. 29 Regeln für eine kluge Lehre. Das LENA-Modell. Heidelberg: Carl Auer Hessisches Kultusministerium, Amt für Lehrerbildung, Institut für Qualitätsentwicklung (2010): Eigenverantwortung in der Praxis. Tagungsdokumentationen und ergänzende Beiträge. EKOM Bestellservice IQ, Hattersheim. Hubrig, Christa/Herrmann, Peter (2005): Lösungen in der Schule. Systemisches Denken in Unterricht, Beratung und Schulentwicklung. Heidelberg: Carl Auer. Lisop, Ingrid/Huisinga, Richard (2011): Die neue Stufe der Schulentwicklung. Frankfurt am Main: GAFB Bemerkung FB 01 Humanwissenschaften Uni Kassel WiSe 2012/13 Lehrveranstaltungspool FB 01 Diegelmann Susanne