Uni-Kassel
14. März 2017Seminar Die Zukunft kreativer Gruppenarrangements Lüschers Denktypen als Methode schulischer Teambildung Kurs D Teil II Dies ist ein Begleitseminar einsemestrig der Ringvorlesung FB01 IfE 62 bei Herrn Prof Dr Burow
Teamfähigkeit ist eine der wesentlichen Eigenschaften, mit denen sich Bewerberinnen und Bewerber - nicht selten mehrmals - in einem Bewerbungsgespräch exponieren. Wie reliabel diese Selbstbezichtigung ist, muss sich spätestens in Arbeitszusammenhängen erweisen, in denen Menschen miteinander arbeiten (müssen), ohne dass...
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Jetzt Lernplan erstellenTeamfähigkeit ist eine der wesentlichen Eigenschaften, mit denen sich Bewerberinnen und Bewerber - nicht selten mehrmals - in einem Bewerbungsgespräch exponieren. Wie reliabel diese Selbstbezichtigung ist, muss sich spätestens in Arbeitszusammenhängen erweisen, in denen Menschen miteinander arbeiten (müssen), ohne dass sie sich Ihre Kolleginnen und Kollegen selber aussuchen können.
Wird das Gruppenarrangement bzw. die Teambildung dabei von Zufalls- oder Neigungsfaktoren bestimmt, scheinen Aversions-Konflikte nicht ausgeschlossen. Wie sollen innerhalb einer Gruppe ein kreatives Arbeitsfeld, individuelle Arbeitszufriedenheit und ein kollaboratives Arbeitsverständnis entstehen, wenn in der Regel unter konkurrierenden Arbeitsbedingungen am Ende das Ergebnis des Einzelnen höher eingeschätzt und bewertet wird als dass Gesamtergebnis der Gruppe und die angestrebte Gruppenarbeit im Resultat aus einstigen Teammitgliedern Gewinner und Verlierer macht?
Eine wichtige Bedeutung für das Gelingen von Gruppenarrangements stellen die Zusammensetzung der Gruppe sowie Merkmale der einzelnen Gruppenmitglieder dar. Eine Möglichkeit, relevante Merkmale von Gruppenmitgliedern zu bestimmen, stellt der erstmals 1947 veröffentlichte Test des Schweizer Psychologen und Nestors der Farbenlehre Max Lüscher dar. Dieser differenziert in seinen Studien vier unterschiedliche Denktypen.
Das Seminar soll in kleinen Teamprojekten das etablierte Terrain von Zufalls- und Neigungsgruppen als Maßnahme der Teambildung verlassen und auf Kollaboration ausgelegte Alternativen hinweisen, die nach wie vor korrespondierende Differenzierungsarten nach Aufgaben, Niveau und Produkt berücksichtigen, dabei jedoch ergänzend sämtliche Denktypen Lüschers umfassen und zu einem kreativen Ganzen werden lassen.
• Brüning, L. & Saum, T. (2012): Gruppen bilden, Teamgeist entwickeln. Kraft tanken. Übungen für das kooperative Lernen. Essen: Neue Deutsche Schule Verlagsgesellschaft.
• Burow, A.-O. (2015): Team-Flow - Gemeinsam wachsen im kreativen Feld. Weinheim, Basel: Beltz.
• Kiper, H. (2012): Unterrichtsentwicklung. Stuttgart: Kohlhammer.
• Lüscher, M. (1991): Der 4-Farben-Mensch: Wege zum inneren Gleichgewicht (überarb. Neuausgabe 2005). Berlin: Ullstein.
• Sader, M. (2008): Psychologie der Gruppe (9. Aufl.). Weinheim: Beltz Juventa.
Bemerkung
Wer hier in diesem Seminar einen Platz zugeteilt bekommt, hat automatisch auch einen Platz in der Ringvorlesung, FB01.IfE.62, von Herrn Prof. Dr. Burow.
Dies ist eins von fünf Begleitseminaren der Ringvorlesung von Herrn Prof. Dr. Burow, FB01.IfE.62.
FB 01 Institut für Erziehungswissenschaft
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Kernstudium
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Löber Peter