Uni-Hannover
14. März 2017ZfSK Unterrichtspraxis in Sprachlernklassen S
Teaching in -language learning classes” Dozentin: Ariane Steuber, Dipl.-Ing., Dipl.-Berufspäd., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung, Abteilung Sozialpädagogik, der Leibniz Universität Hannover Inhalt: Vor dem Hintergrund wachsender Flüchtlingszahlen werden derzeit an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen viele sog....
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Dozentin:
Ariane Steuber, Dipl.-Ing., Dipl.-Berufspäd., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung, Abteilung Sozialpädagogik, der Leibniz Universität Hannover
Inhalt:
Vor dem Hintergrund wachsender Flüchtlingszahlen werden derzeit an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen viele sog. Sprachlernklassen eingerichtet. Diese Klassen besuchen Schülerinnen und Schüler, die als EU-Bürger oder Flüchtlinge (unbegleitet oder zusammen mit anderen Familienmitgliedern) nach Deutschland eingewandert sind. Die jungen Menschen verfügen im Allgemeinen über sehr unterschiedliche Bildungsbiographien und Deutschkenntnisse. Zentral für den Unterricht in diesen Klassen ist zum einen der Umgang mit Diversität und oftmals auch mit häufigen Fluktuationen der Schülerschaft, zum anderen muss jeder Unterricht -sprachsensibel- durchgeführt und möglichst mit einer gezielten Sprachförderung verknüpft werden. Im Sinne interkultureller Pädagogik soll die Förderung ressourcenorientiert (und nicht vorrangig als Kompensation von Defiziten) durchgeführt werden. An die Lehrkräfte in den Sprachlernklassen werden damit besondere Anforderungen im Hinblick auf die Feststellung individueller Lernausgangslagen sowie die Konzeption und Durchführung adressatengerechter Sprachfördermaßnahmen gestellt.
Im Seminar werden deshalb die folgenden Themenschwerpunkte behandelt: Umgang mit Diversität im Kontext Schule, sprachdiagnostische Grundlagen, die Konzeption von Unterrichtssequenzen und fachbezogenen sprachlichen Übungen sowie deren Erprobung bzw. Präsentation und Reflexion. Die Studierenden können gerne auch eigene Wünsche mit einbringen.
Lernziele:
Im Seminar sollen die folgenden Fähigkeiten und Verständnisse vermittelt werden:
Vertieftes Verständnis für Diversität und die damit verbundenen individuellen Lernausgangslagen Sprachdiagnostische Grundkenntnisse Beurteilung des Adressatenbezugs ausgewählter didaktisch-methodischer Verfahren und Lernmaterialien Fähigkeit zur Konzeption und Durchführung adressatengerechter Sprachfördermaßnahmen Einschätzung des Potenzials und der Grenzen individueller (Sprach-) Förderung.
Studienleistung:
Vollständige Teilnahme, aktive Beteiligung an praktischen Übungen und Rollenspielen, Reflexion von praktischen Übungen, Präsentation von Arbeitsergebnissen, Erledigung von möglichen Aufgaben zwischen den Blockterminen
Anmeldung:
Über Stud.IP
Leistungspunkte:
2 Leistungspunkte
Lehramtsbezogene Bachelor- und Master-Studiengänge der Leibniz Universität Hannover, genaue Informationen für Ihren Studiengang unter http://www.zfsk.uni-hannover.de/studiengaenge0.html
Fächerübergreifender Bachelor: Pflichtmodul Schlüsselkompetenzen, Bereich B
B.Sc. Technical Education: Pflichtmodul Schlüsselkompetenzen, Bereich C
Schulpraxis: Sozialkompetenzen
keine öffentliche Person
Universität Hannover
WiSe 2015/16
Dipl.-Sozialwiss.
Warneke Sophie Dipl Sozialwiss