Uni-Kassel
14. März 2017Seminar Erinnerungskulturen 8211 Künstlerleben erforschen publizieren inszenieren
Die Zahl der monographischen Ausstellungen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen; hinzu -kommen die Präsentationen individueller Lebenswege in Künstlergeburtshäusern oder Gedenkstätten. Kunstwissenschaftler gehen hier mit zahlreichen visuellen, aber auch schriftlichen Quellen um und müssen sich im Rahmen einer Präsentation...
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Jetzt Lernplan erstellenDie Zahl der monographischen Ausstellungen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen; hinzu -kommen die Präsentationen individueller Lebenswege in Künstlergeburtshäusern oder Gedenkstätten. Kunstwissenschaftler gehen hier mit zahlreichen visuellen, aber auch schriftlichen Quellen um und müssen sich im Rahmen einer Präsentation ihrer Quellen fragen, welches Bild von Mensch und Werk hier jeweils vorgestellt werden soll.
Im Seminar werden - ausgehend von Fallbeispielen - zunächst die wissenschaftshistorischen Grundlagen und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für das Interesse und die Ausstellungskultur inszenierter Erinnerungen aufgearbeitet. Dabei wird der Blick nicht nur ins 19. ,sondern auch zurück bis ins 16. Jahrhundert (Thema Künstlerbiographik) gerichtet.
In einem zweiten Schritt werden konkrete Projekte analysiert und einzelne Initiativen betrachtet, die (neue) Archive für Künstlernachlässe - anlegen (Brauweiler:
http://www.kunstfonds.de/kuenstlernachlaesse.html , Hamburg). Was wird dort gesammelt und als erhaltungs- oder ausstellungswürdig betrachtet?
EXKURSION - Im Rahmen des Seminars eröffnet sich die Möglichkeit, an einer Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing am 27. bis 29. Mai 2016 Nürnberg teilzunehmen, die als 3-tägige Exkursion angerechnet werden kann. (Tagungsbeitrag wird übernommen; reduzierte Tagungskosten ca. 82 Aufenthalt/ICE Reise). Dabei wird u.a. auch das Deutsche Kunstarchiv des Germanischen Nationalmuseums besucht, das größte Archiv für schriftliche Nachlässe im Bereich der bildenden Kunst.
http://www.gnm.de/museum/abteilungen-und-anlaufstellen/deutsches-kunstarchiv/
Kunsthochschule Kassel
Uni Kassel
SoSe 2016
Prof. Dr.
Sitt Martina