Uni-Dortmund
14. März 2017Seminar FilmBildung in der Schule
Kurzbeschreibung Das Seminar ist studiengangübergreifend konzipiert. Es eignet sich gleichermaßen für Germanistik-Studierende für ein Lehramt an Grundschulen, an Haupt- Real- und Gesamtschulen, an Berufskollegs, an Gymnasien und Gesamtschulen sowie für sonderpädagogische Förderung. Das Seminar wird erstens die postkinematografische Gegenwart reflektieren,...
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Das Seminar ist studiengangübergreifend konzipiert. Es eignet sich gleichermaßen für Germanistik-Studierende für ein Lehramt an Grundschulen, an Haupt- Real- und Gesamtschulen, an Berufskollegs, an Gymnasien und Gesamtschulen sowie für sonderpädagogische Förderung. Das Seminar wird erstens die postkinematografische Gegenwart reflektieren, in der Kinder und Jugendliche nicht mehr allein durch das Kino, sondern durch zahlreiche Medien und Plattformen (Fernsehen, Video, DVD, Blu-Ray und mit dem Internet verbundene Computer und Smartphones) Zugang zu unterschiedlichsten Filmen und audiovisuellen Texten jeglicher Art haben. Zweitens wird eine Schule des Sehens gemeinsam eingeübt, die sich von der Idee leiten lässt, dass der Film selbst bildet. An die Sehschule gekoppelt ist die Vermittlung filmanalytischen Handwerkszeugs. Drittens werden die Lehrpläne auf ihren Anspruch filmischen Lernens hin diskutiert, filmdidaktische Konzepte vorgestellt und die Anforderungen für den Entwurf einer Unterrichtsreihe systematisch erarbeitet. Viertens werden handlungs- und produktionsorientierte Filmbildungsansätze betrachtet und erprobt. In zwei Sitzungen werden eine Grundschullehrerin und eine Gymnasiallehrerin über ihre filmvermittelnde Unterrichtspraxis berichten.
Lernziele/Kompetenzen
Die Studierenden entwickeln Kriterien zur Auswahl von Filmen und zum Einsatz von Medien in didaktischen Prozessen bezogen auf differenzierte Schulformen und reflektieren Methoden zur Vermittlung von Filmen. Sie lernen Theorien und Konzepte der Filmvermittlung, -aneignung und -bildung kennen, reflektieren und erproben. Sie lernen Filme in verschiedenen medialen Formaten im Hinblick auf ihre Verwendung im schulischen Kontext zu bewerten, zu analysieren und in Vermittlungskonzepte umsetzen. Sie erschließen verschiedene Formen von Vermittlungs- und Aneignungsprozessen und können sie adressatengerecht und theoretisch begründet einsetzen
Teilnahmemodalitäten/Voraussetzungen
Die Bereitschaft sich Filme aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Ländern selbstständig anzueignen, verschiedenste Filmausschnitte intensiv zu Sichten – d. h. sie mehrfach und unter verschiedenen Perspektiven und Fragestellungen anzuschauen, sich aktuelle filmtheoretische-, -analytische und -didaktische Literatur systematisch zu erschließen und sich in der Filmpraxis zu erproben. Für diese Veranstaltung wird eine Anwesenheitspflicht beantragt.
Modulprüfung
Für die MLS 1-Modulprüfung wird ein Vermittlungskonzept erwartet.
Zur Lektüre empfohlen:
Eckert, Lena/Martin, Silke (Hrsg.): FilmBildung, Marburg: Schüren 2014.
Henzler, Bettina/Pauleit, Winfried (Hrsg): Filme sehen, Kino verstehen. Methoden der Filmvermittlung, Marburg: Schüren 2009.
Müller, Ines: Filmbildung in der Schule. Ein filmdidaktisches Konzept für den Unterricht und die Lehrerbildung, München: kopaed 2012.
Sommer, Gudrun/Hediger, Vinzenz/Fahle, Oliver (Hrsg.): Orte filmischen Wissens. Filmkultur und Filmvermittlung im Zeitalter digitaler Netzwerke, Marburg: Schüren 2011.
Technische Universität Dortmund
SoSe 2015
Institut für deutsche Sprache und Literatur
Dr.
Thiele Matthias