Uni-Dortmund
14. März 2017Seminar Forschungswerkstatt zum Projekt Ganz In Mit Ganztag mehr Zukunft
Ziel der Veranstaltung ist es, allen TeilnehmerInnen zunächst Kenntnisse in Theorie und Anwendung von weiterführenden quantitativen Methoden zu vermitteln, um diese anschließend eigenständig (natürlich mit Unterstützung der SeminarleiterInnen) an aufgestellten Forschungsfragen umzusetzen. Dies soll geschehen am Beispiel des am Institut...
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Jetzt Lernplan erstellenZiel der Veranstaltung ist es, allen TeilnehmerInnen zunächst Kenntnisse in Theorie und Anwendung von weiterführenden quantitativen Methoden zu vermitteln, um diese anschließend eigenständig (natürlich mit Unterstützung der SeminarleiterInnen) an aufgestellten Forschungsfragen umzusetzen. Dies soll geschehen am Beispiel des am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) durchgeführten Projekts -Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW” (siehe http://www.ifs-dortmund.de/1266.html). -Ganz In” begleitet 31 nordrhein-westfälische Gymnasien auf ihrem Weg in den gebundenen Ganztag mit der Zielsetzung, mehr Schülerinnen und Schüler mit ungünstigeren Startvoraussetzungen durch die im gebundenen Ganztag möglichen individuellen Förderungspotentiale zum Abitur zu führen. Am IFS werden mittels umfangreicher standardisierter Befragungen der Schülerinnen und Schüler, ihren Eltern, Lehrkräften, Schulleitungen und dem weiteren pädagogisch tätigen Personal (z.B. Schulpsychologen) die Gelingensbedingungen des übergeordneten Projektziels evaluiert. Nach einer Einführung der SeminarleiterInnen zum Thema Ganztag im Allgemeinen und zum Projekt -Ganz In- im Speziellen bekommen die SeminarteilnehmerInnen an anschaulichen Beispielen vermittelt, wie man von einer Forschungsfrage zu einem soliden Untersuchungsplan gelangt. Nach kurzer Auffrischung vorhandener Grundkenntnisse erfolgt die Vermittlung weiterführender quantitativer Methoden (z.B. Regressionsanalyse, je nach Bedarf auch mit verständlicher Einführung in vergleichsweise elaborierte Verfahren wie Mehrebenen- oder Strukturgleichungsmodellen) und ihrer Umsetzung in Statistikprogrammen wie z.B. SPSS. Im weiteren Seminarverlauf erhalten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, das neu erworbene Wissen an projektbezogenen Forschungsfragen unter Betreuung der SeminarleiterInnen eigenständig umzusetzen. Ziel soll ein selbstständig verfasster Forschungsbericht von ca. 15-25 Seiten (Abgabefrist: 30.09.2013) sein, der bei Interesse auch zur Master-/Diplom-/Examensarbeit ausgebaut werden kann. Aufgrund der notwendigen intensiven Betreuung ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt. Voraussetzungen sind Grundkenntnisse der Statistik und von SPSS (oder einem anderen Statistikprogramm wie z.B. R), Interesse sowohl an Theorien von Bildungsungleichheit als auch an (quantitativ-)empirischer Bildungsforschung sowie Lust am selbstständigen Forschen (auch in Arbeitsgruppen möglich).
Diekmann, A. (2002). Empirische Sozialforschung: Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. Wolf, C., & Best, H. (Hg.). (2010). Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Winkelsett, Doris
Grundkenntnisse in Statistik und SPSS
Hausarbeit
Technische Universität Dortmund
SoSe 2013
Schwanenberg, Jasmin , Dipl.-Päd.
Becker Dominik