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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Seminar Grundkonzepte der Aufklärungsphilosophie

Die teilweise sehr unterschiedlichen zentralen Positionen und Entwicklungsstränge der zum Ende des 17.Jahrhunderts beginnenden und sich bis in das 19.Jahrhundert und darüber hinaus auswirkenden Epoche der Aufklärung, die geleitet vom Anspruch auf die Mündigkeit des Individuums und vom Gedanken der...

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Die teilweise sehr unterschiedlichen zentralen Positionen und Entwicklungsstränge der zum Ende des 17.Jahrhunderts beginnenden und sich bis in das 19.Jahrhundert und darüber hinaus auswirkenden Epoche der Aufklärung, die geleitet vom Anspruch auf die Mündigkeit des Individuums und vom Gedanken der Selbstgesetzgebung durch die menschliche Vernunft die Befreiung von allen rational nicht nachvollziehbaren Autoritätsansprüchen und somit die geistige und politische Selbstbestimmung fordert, Wahrheit nahezu ausschließlich auf wissenschaftliche Erkenntnis gründet, dem Menschen mit ihrem neuen Ethos der vernunftgemäßen Bewährung in Staat und jeweiliger Tätigkeit die Möglichkeit zur freien Entfaltung eröffnet und den Staat im Sinne einer konstruktiven Naturrechtsbegründung auf Vertragsbasis zu fundieren sucht, sollen im Rahmen dieses Seminars thematisiert werden. Nach einer Einführung in Vorbedingungen, Entstehung, Entwicklung und Ausprägung der Epoche der Aufklärung in den Bereichen Wissenschaft, Recht/Staat, Wirtschaft/Gesellschaft, Erziehung/Bildung, Kunst/Literatur sowie Theologie/Religion werden die Konzepte zentraler Denker der englischen (Th. HOBBES, J. LOCKE, D. HUME), der französischen (Ch. de MONTESQUIEU, J. d ALEMBERT, C.A. HELVETIUS, F.M. VOLTAIRE, J.-J. ROUSSEAU) und der deutschen Aufklärung (G.W. LEIBNIZ, Ch. WOLFF, I. KANT) anhand ausgewählter Texte erörtert und deren jeweilige Relevanz für die Themenfelder Mensch und Gesellschaft, Werte und Gesetz/Recht, Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie Religion eruiert. Die in dieser Veranstaltung behandelten Texte (vgl. Seminarablaufplan/wird nach erfolgter Anmeldung zugemailt) können aus dem Seminar-Reader, der sich (ab Anfang Oktober 2016) im Seminar-Ordner zu dieser Veranstaltung in der Fachbibliothek Philosophie (Geb. 23.21/03) befindet, kopiert werden. Meine elektronischen Sitzungspaper zur Thematik der einzelnen Sitzungen werden allen angemeldeten Teilnehmern zu den jeweiligen Sitzungen zugemailt werden. Leistungsnachweis In dieser Veranstaltung kann von allen Studierenden ein Beteiligungsnachweis (2 Credit Points) mittels Verfassung eines Essays erworben werden. Mittels Verfassung einer Hausarbeit kann eine Abschlussprüfung (6 Credit Points) von Studierenden des Kern- wie des Ergänzungsfachs (B.A.-PrO 2011 & 2013) zum BWPM Erkenntnistheorie (KF: 1625/EF: 2625) oder BWPM Neuzeit (KF: 1675/EF: 2675) sowie  von Studierenden nach der B.A.-PrO 2011 zum BWPM Anthropologie (KF: 1650/EF: 2650) oder BWM Sozialphilosophie (nur KF: 1660) und von Studierenden nach der B.A.-PrO 2013 zum BWM Anthropologie/Kulturphilosophie (nur KF: 1655) oder: BWM Sozialphilosophie/Rechtsphilosophie (nur KF: 1660) absolviert werden. Die erfolgreiche Absolvierung einer Abschlussprüfung schließt in dieser Veranstaltung bereits den Beteiligungsnachweis mit ein, für den somit keine gesonderte Leistung erbracht werden muss. Philosophie (BA, PO 2013) Ergänzungsfach In dieser Veranstaltung kann von allen Studierenden ein Beteiligungsnachweis (2 Credit Points) mittels Verfassung eines Essays erworben werden. Mittels Verfassung einer Hausarbeit kann eine Abschlussprüfung (6 Credit Points) von Studierenden des Kern- wie des Ergänzungsfachs (B.A.-PrO 2011 & 2013) zum BWPM Erkenntnistheorie (KF: 1625/EF: 2625) oder BWPM Neuzeit (KF: 1675/EF: 2675) sowie  von Studierenden nach der B.A.-PrO 2011 zum BWPM Anthropologie (KF: 1650/EF: 2650) oder BWM Sozialphilosophie (nur KF: 1660) und von Studierenden nach der B.A.-PrO 2013 zum BWM Anthropologie/Kulturphilosophie (nur KF: 1655) oder: BWM Sozialphilosophie/Rechtsphilosophie (nur KF: 1660) absolviert werden. Die erfolgreiche Absolvierung einer Abschlussprüfung schließt in dieser Veranstaltung bereits den Beteiligungsnachweis mit ein, für den somit keine gesonderte Leistung erbracht werden muss. Universität Düsseldorf WiSe 2016/17 Dr. Hinke Dörnemann Ulrike