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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Seminar Ich Identität als Produkt des gesellschaftlichen Prozesses eine Einführung in die Konzeption George Herbert Meads

Das von dem amerikanischen Philosophen und Sozialpsychologen George Herbert Mead (1863-1931) entwickelte Konzept des Symbolischen Interaktionismus , der (als Umsetzung des Pragmatismus in eine funktionalistische Psychologie) die symbolische Interaktion von Individuen im Kontext von Gesellschaft unter Einbindung von Sozialbehaviorismus und...

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Das von dem amerikanischen Philosophen und Sozialpsychologen George Herbert Mead (1863-1931) entwickelte Konzept des Symbolischen Interaktionismus , der (als Umsetzung des Pragmatismus in eine funktionalistische Psychologie) die symbolische Interaktion von Individuen im Kontext von Gesellschaft unter Einbindung von Sozialbehaviorismus und Sozialpsychologie thematisiert und damit zu einer Neuinterpretation der Auffassungen über Geist und Intelligenz gelangt, welche die Grundlage einer anthropologischen Kulturtheorie darstellt wird im Rahmen dieses Seminars erörtert. Nach einer kurzen Einführung in die Philosophische Anthropologie generell und das Konzept G.H. Meads speziell werden im ersten Teil des Seminars ausgewählte zentrale Konzepte der Anthropologie von der Antike bis zur Gegenwart (ARISTOTELES, Thomas v. AQUIN, Etienne B. CONDILLAC, Claude A. HELVÉTIUS, Immanuel KANT, Johann G. FICHTE, Auguste COMTE, Charles DARWIN, Karl MARX, Max SCHELER, Konrad LORENZ, Jean-Paul SARTRE, Niklas LUHMANN) thematisiert, um eine Vergleichs- bzw. Abgrenzungs-Basis für das spezifische Konzept des Menschen bei G.H. Mead zu schaffen. Im weiteren Verlauf des Seminars wird schwerpunktmäßig anhand ausgewählter Texte  die dem Symbolischen Interaktionismus zu Grunde liegende Metaphysik der Gemeinschaftlichkeit eruiert, die Gesellschaft als einen in ein Evolutionsschema eingepassten biologischen Organismus konzipiert, im Hinblick auf das Konzept des Menschen jedwede Transzendenz abweist, Wert als die Fähigkeit eines Objekts, ein Interesse zu befriedigen, bestimmt und Geist sowie Identität als ausschließlich im gesellschaftlichen Prozess entstandene durch die Sprache als gesellschaftlichem Organisationsprinzip vermittelte Phänomene fasst. Die in dieser Veranstaltung behandelten Texte (vgl. Seminarablaufplan/wird nach erfolgter Anmeldung zugemailt) können aus dem Seminar-Reader, der sich (ab Anfang Oktober 2016) im Seminar-Ordner zu dieser Veranstaltung in der Fachbibliothek Philosophie (Geb. 23.21/03) befindet, kopiert werden. Meine elektronischen Sitzungspaper zur Thematik der einzelnen Sitzungen werden allen angemeldeten Teilnehmern zu den jeweiligen Sitzungen zugemailt werden. Leistungsnachweis In dieser Veranstaltung kann von allen Studierenden ein Beteiligungsnachweis (2 Credit Points) mittels Verfassung eines Essays erworben werden. Mittels Verfassung einer Hausarbeit kann eine Abschlussprüfung (6 Credit Points) von Studierenden des Kern- wie des Ergänzungsfachs (B.A.-PrO 2011 & 2013) zum BWPM Gegenwart (KF: 1680/EF: 2680) sowie  von Studierenden nach der B.A.-PrO 2011 zum BWPM Anthropologie (KF: 1650/EF: 2650) oder BWM Sozialphilosophie (nur KF: 1660) und von Studierenden nach der B.A.-PrO 2013 zum  BWM Anthropologie/Kulturphilosophie (nur KF: 1655) oder zum BWM Sozialphilosophie/Rechtsphilosophie (nur KF: 1660) absolviert werden. Die erfolgreiche Absolvierung einer Abschlussprüfung schließt in dieser Veranstaltung bereits den Beteiligungsnachweis mit ein, für den somit keine gesonderte Leistung erbracht werden muss. Philosophie (BA, PO 2013) Ergänzungsfach In dieser Veranstaltung kann von allen Studierenden ein Beteiligungsnachweis (2 Credit Points) mittels Verfassung eines Essays erworben werden. Mittels Verfassung einer Hausarbeit kann eine Abschlussprüfung (6 Credit Points) von Studierenden des Kern- wie des Ergänzungsfachs (B.A.-PrO 2011 & 2013) zum BWPM Gegenwart (KF: 1680/EF: 2680) sowie  von Studierenden nach der B.A.-PrO 2011 zum BWPM Anthropologie (KF: 1650/EF: 2650) oder BWM Sozialphilosophie (nur KF: 1660) und von Studierenden nach der B.A.-PrO 2013 zum  BWM Anthropologie/Kulturphilosophie (nur KF: 1655) oder zum BWM Sozialphilosophie/Rechtsphilosophie (nur KF: 1660) absolviert werden. Die erfolgreiche Absolvierung einer Abschlussprüfung schließt in dieser Veranstaltung bereits den Beteiligungsnachweis mit ein, für den somit keine gesonderte Leistung erbracht werden muss. Universität Düsseldorf WiSe 2016/17 Dr. Hinke Dörnemann Ulrike