Uni-Dortmund
14. März 2017Seminar Kreativitätsförderung in den Ingenieurwissenschaften
Ingenieurwissenschaftliche Lehre ist stark geprägt von Vermittlung, Verständnis und Anwendung systematischer Vorgehensweisen und fachwissenschaftlicher Methoden. Dabei sind Ingenieurinnen und Ingenieure im Berufsleben nach ihrem Studium auch immer wieder Situationen ausgesetzt, in denen ihre Kreativität gefragt ist. Ob im Anlagenbau, in...
Erstelle deinen persönlichen Lernplan
Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Jetzt Lernplan erstellenIngenieurwissenschaftliche Lehre ist stark geprägt von Vermittlung, Verständnis und Anwendung systematischer Vorgehensweisen und fachwissenschaftlicher Methoden. Dabei sind Ingenieurinnen und Ingenieure im Berufsleben nach ihrem Studium auch immer wieder Situationen ausgesetzt, in denen ihre Kreativität gefragt ist. Ob im Anlagenbau, in der Energietechnik, der Lebensmittel- oder der Verfahrenstechnik oder als Ingenieur/in für Schadenverhütung oder Werkstoffe (u.v.m.), überall wird es Situationen geben, in denen etablierte Routinen nicht weiterhelfen und neue Problemlösungen entwickelt werden müssen. Gerade darauf bereitet das ingenieurwissenschaftliche Studium in seiner jetzigen Form die Lernenden jedoch kaum vor.
Die Frage, wie ingenieurwissenschaftliche Lehre denn kreativitätsförderlicher gestaltet werden kann, ist in der Wissenschaft bislang nicht systematisch bearbeitet worden, bisherige Forschungsarbeiten in der Hochschuldidaktik beschränken sich auf andere Disziplinen oder fachübergreifende Ansätze.
Damit bietet sie sich gleichsam an, in diesem Seminar mit der Methode des forschenden Lernens genauer untersucht zu werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen eigenständige Forschungstätigkeiten betreiben, dazu zählen das Sichten des aktuellen Forschungsstandes und die darauf aufbauende, forschungsgeleitete Entwicklung konkreter Lehr-/Lernszenarien zur Kreativitätsförderung. Auf diese Weise erhalten die Teilnehmenden nicht nur einen Einblick in eine aktuelle Forschungsfrage der Ingenieurdidaktik und die Arbeitsweise eines konkreten BMBF-Projekts, sondern wirken aktiv an der Forschung mit und tragen zur Generierung neuen Wissens bei.
Auch wenn der Untersuchungsgegenstand auf die Ingenieurwissenschaften beschränkt ist, sind im Rahmen des Studium Fundamentale Studierende aller Fachrichtungen, die Interesse am forschenden Lernen, an Fragen der Ingenieurdidaktik oder einfach am Thema Kreativität haben, ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen.
Darüber hinaus verfolgt die Lehrveranstaltung den innovativen Ansatz, zeitgleich auch für Lehrende der Ingenieurwissenschaften in der hochschuldidaktischen Weiterbildung geöffnet zu sein. Lernende und Lehrende forschen und lernen in diesem Seminar gleichberechtigt gemeinsam (begleitet durch die Einbeziehung von Expertinnen und Experten) und gestalten so zusammen die Hochschullehre von morgen.
Termine:
8.5.2012, 14.00 bis 18.00 Uhr, CDI-Gebäude, Raum 114
29.5.2012, 9.00 bis 17.00 Uhr, CDI-Gebäude, Raum 114
14.8.2012, 9.00 bis 17.00 Uhr, CDI-Gebäude, Raum 114
Leitung:
Dr. Tobias Haertel
Claudius Terkowsky
Infos und Anmeldung (bis zum 1.5.2012):
tobias.haertel@tu-dortmund.de
Technische Universität Dortmund
SoSe 2012
Bereich Hochschuldidaktik
HDZ Kollegium