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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Kritische Szenografie der Bundesgartenschau 1955 in

In Kooperation mit dem Forschungsprojekt documenta 1955: Interdisziplinäre Perspektiven auf ein legendäres Ausstellungsereignis wendet sich die Kritische Szenografie der Bundesgartenschau 1955 in Kassel erstens einer wissenschaftlichen Recherche zur BuGa 1955 zu, als deren Begleitprogramm die erste documenta Ausstellung initiiert wurde,...

Was lernst du wirklich?

In diesem Seminar erforschst du die Bundesgartenschau 1955 in Kassel, die eng mit der ersten documenta verbunden war. Du analysierst, wie Ausstellungen und Grünanlagen durch ihre räumliche Gestaltung Bedeutungen erzeugen (Szenografie) und entwickelst selbst ein Ausstellungskonzept für die documenta 14. Der Kurs richtet sich an Studierende der Landschaftsplanung, Kunstwissenschaft und Geschichte.

Das wirst du lernen

  • Wissenschaftliche Recherche zur Geschichte von Ausstellungen und Großereignissen (BuGa 1955, documenta).
  • Analyse und Rekonstruktion von Szenografie in Grünanlagen und Ausstellungen.
  • Konzeption und Planung einer eigenen Ausstellung, inklusive Kataloggestaltung.
  • Umgang mit Archivmaterial und historischen Quellen.
  • Kritisches Verständnis für die Bedeutung räumlicher Inszenierung.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem Forschungsprojekt.

Passende Berufsfelder

Kurator*in oder Ausstellungsmanager*in in Museen und GalerienLandschaftsarchitekt*in oder Stadtplaner*in mit Fokus auf historische AnlagenWissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Forschung und LehreKulturmanager*in oder Projektleiter*in bei KulturveranstaltungenArchivar*in oder Denkmalpfleger*in

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Offizielle Kursbeschreibung

In Kooperation mit dem Forschungsprojekt documenta 1955: Interdisziplinäre Perspektiven auf ein legendäres Ausstellungsereignis wendet sich die Kritische Szenografie der Bundesgartenschau 1955 in Kassel erstens einer wissenschaftlichen Recherche zur BuGa 1955 zu, als deren Begleitprogramm die erste documenta Ausstellung initiiert wurde, und soll zweitens in der Konzeption einer Ausstellung münden, die während der documenta 14 stattfinden wird. Das interdisziplinär angelegte Seminar wendet sich an Student*innen der Landschaftsplanung, Kunstwissenschaft und Geschichte im Bachelor oder im Master.   Ausstellungen generieren Bedeutungen unter anderem durch die räumliche Präsentation von Kunstwerken und deren sukzessive Rezeption von Seiten der Ausstellungsbesucher. Insofern ist Kunstausstellungen eine Szenografie eingeschrieben. Ebenso enthalten Grünanlagen, deren räumliche Struktur Handlungsmöglichkeiten und Bedeutungen inszeniert, eine Szenografie, die sich daher sowohl als Analyseinstrument als auch als Gestaltungsmethode anbietet.   Zentraler Ausstellungsort der BuGa 1955 war die Karlsaue, deren historische Struktur axialgeometrische und landschaftliche Gestaltungselemente verbindet, die zur Bundesgartenschau wiederum von Hermann Mattern um zeitgenössische Entwurfsformen erweitert wurde, deren Szenografie im Seminar rekonstruiert werden.   Das Seminar umfasst eine Beschäftigung mit Theorien zur räumlichen Inszenierung von Grünanlagen, eine Archivrecherche zum Werk von Hermann Mattern und zur BuGa 1955, eine Reflexion von Texten zum Ausstellungswesen, die letztlich in der Konzeption einer Ausstellung und einen Katalog mit textlich fixierten Informationen und Theorien zur Ausstellung münden sollen. FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel WiSe 2016/17 Lehrveranstaltungspool FB 05 Dr.-Ing. Lorberg Frank Ing