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Uni-München
14. März 2017

Seminar Leben in Bewegung Erkundungen von Migration und Mobilität aus ethnografisch lebensweltlicher Perspektive

Migration und Mobilität sind Schlagworte, die unseren Alltag in unterschiedlichster Intensität ständig begleiten. Nicht nur dann, wenn die Medien vom Schicksal der Flüchtlinge, oder über Aushandlungsprozesse von Migrationsfragen- und Integrationsdebatten berichten, sondern auch, wenn Menschen sich dazu entscheiden, -Bewegung- in...

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Migration und Mobilität sind Schlagworte, die unseren Alltag in unterschiedlichster Intensität ständig begleiten. Nicht nur dann, wenn die Medien vom Schicksal der Flüchtlinge, oder über Aushandlungsprozesse von Migrationsfragen- und Integrationsdebatten berichten, sondern auch, wenn Menschen sich dazu entscheiden, -Bewegung- in ihr Leben zu bringen, indem sie beispielsweise für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen ihren Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort verlagern. Betrachten wir nur diese genannten Beispiele und Szenarien, ergibt sich eine Flut von Geschichten und Bildern, die mit den zum Teil freiwilligen, aber auch unfreiwilligen Entscheidungen zur -Bewegung- zusammenhängen. Daran knüpfen auch in unterschiedlicher Weise komplexe politische, juristische und soziokulturelle Diskurse und Prozesse an, in die die AkteurInnen verwoben sind. Migration und Mobilität haben unzählige Facetten und Wirkmächtigkeiten, sowohl in den Lebenswelten der Menschen, die migrieren, als auch im Leben derjenigen, die zurückbleiben. Dabei spielen die diversen Wege, die die AkteurInnen vor, während und nach dem -Aufbrechen- und -Ankommen- zurücklegen, hier eine wichtige Rolle, ebenso wie die verschiedenen Grenzen, auf die sie treffen. In diesem Seminar werden insbesondere biografisch-lebensweltliche Perspektiven auf Migration in den Blick genommen. Zunächst soll es um theoretisch-konzeptuelle Zugänge zu Migration und Mobilität gehen, bevor verschiedene thematische Beispiele diskutiert werden. Vorraussetzungen: Regelmäßige Teilnahme, Übernahme eines Referats, Hausarbeit. Department für Kulturwissenschaften und Altertumskunde LMU München SoSe 2015 Vitti Vanda