Uni-Dortmund
14. März 2017Seminar Leseförderung digital 8211 Möglichkeiten und Ideen zur Literaturvermittlung und Lesekompetenzförderung durch den Einsatz digitaler und interaktiver Literatur und die Erstellung multimedialer Unterrichtsmaterialien
Kurzbeschreibung: Die Möglichkeiten des (Vor-)Lesens haben sich durch das Aufkommen digitaler Mediengeräte wie Whiteboard, Smartphone, Tablet und Co verändert. Die bundesweite Vorlesestudie (2012) der Stiftung Lesen konnte in diesem Zusammenhang bestätigen, dass bereits jede siebte Familie Bilderbuchapps nutzt, um ihren...
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Die Möglichkeiten des (Vor-)Lesens haben sich durch das Aufkommen digitaler Mediengeräte wie Whiteboard, Smartphone, Tablet und Co verändert. Die bundesweite Vorlesestudie (2012) der Stiftung Lesen konnte in diesem Zusammenhang bestätigen, dass bereits jede siebte Familie Bilderbuchapps nutzt, um ihren Kindern vorzulesen – 75% der befragten Eltern geben zudem an, dass das Vorlesen über Apps ihr Kind mehr begeistert als das Vorlesen mit Hilfe des herkömmlichen Buchs.
Das digitale Lesen, d.h. das Lesen mit Hilfe von und über digitale Geräte, scheint somit einen besonderen Anreiz für Kinder zu bieten, der sich positiv auf die Lesemotivation ausüben kann.
Dieses Potenzial kann für schulische Zwecke interessant sein und somit sollen im Rahmen des Seminars Möglichkeiten zum Einsatz von Whiteboards thematisiert werden, die dazu genutzt werden können, digital zu lesen und durch animierte und interaktive Geschichten die Lesekompetenz bei Schülern/-innen zu fördern. Dazu soll den Studierenden die Möglichkeit geboten werden, sich aktiv mit sogenannten Boardstories auseinander zu setzen und diese in ein Lernsetting mit eigenständig entwickelten Unterrichtsmaterialien zu involvieren. Die entwickelten Konzepte sollen ebenfalls in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bildungseinrichtungen in der Praxis erprobt werden.
Die Studierenden sollten daher motiviert sein, Lese- und Medienkompetenz auch praktisch im Rahmen einer ca. zweistündigen Unterrichtseinheit bei Schüler/-innen im Grundschulalter zu fördern, eigenständig und zuverlässig zu arbeiten sowie sich aktiv im Seminar einzubringen.
Lernziele/Kompetenzen:
Die Studierenden können:
- wesentliche Grundlagen im Bereich der Leseförderung, Lesedidaktik und Leseforschung erläutern und in Zusammenhang mit der Medienkompetenzförderung bringen.
- eigene Ideen in Bezug auf digitale Leseförderung darstellen und deren Relevanz bildungspolitisch begründen.
- eigene Unterrichtsmaterialien erstellen und curricular begründen.
- kritisch Stellung zu Unterrichtsmaterialien der Kommilitonen/-innen nehmen und diese gemeinsam weiter entwickeln.
- die entwickelten Unterrichtsmaterialien im Rahmen einer Praxissitzung anwenden und deren Durchführung kritisch reflektieren.
- ihre eigenen Praxiserfahrungen im Bereich der Literatur-/Medienbildung erweitern und vertiefen.
Teilnahmemodalitäten/Voraussetzungen:
Während der Präsenztermine werden Ihnen theoretische und praktische Anregungen für den Entwurf Ihrer Unterrichtsmaterialien gegeben, welche Sie in Kleingruppen entwickeln und praktisch erproben sollen. Begleitend und anhand konkreter Arbeitsaufträge in Form des Selbststudiums sollen Sie dann Ihre Unterrichtsmaterialien und deren Umsetzungen konkretisieren, auf die dann in der Präsenzphase Bezug genommen werden kann und bei der Sie zusätzliche Anregungen und Rückmeldungen durch die anderen Seminarteilnehmer/-innen und die Seminarleitung erhalten werden. Eine regelmäßige und aktive Teilnahme wird daher vorausgesetzt. Der Einsatz der entwickelten Unterrichtsmaterialien soll zudem begleitend evaluiert werden.
Weitere Hinweise zu den Teilnahmemodalitäten werden bei der Vorbesprechung bekannt gegeben.
Modulprüfung:
Vermittlungskonzept
Weitere Angaben/Hinweise:
Das Seminarkonzept eignet sich in besonderer Weise für Lehramtsstudierende mit dem Schwerpunkt Primarstufe bzw. Sonderpädagogik.
Deutsch MA LABG2009
Technische Universität Dortmund
SoSe 2015
Marci-Boehncke, Gudrun, Prof. Dr.
Strehlow Sarah Kristina