Uni-Dortmund
14. März 2017Blockseminar Hörspiele Radiosendungen Podcasts und Co Methoden und praktische Ideen zur Förderung der Medienkompetenz anhand von Audioproduktionen im Deutschunterricht
Kurzbeschreibung: Die Kompetenzbereiche -Sprechen- und -Zuhören- finden sich sowohl im Lehrplan NRW als auch in den Bildungsstandards bei sämtlichen Schulformen und -stufen wieder. Dazu sollen die Schüler/-innen zum einen lernen, sich korrekt und adressatengerecht ausdrücken und zum anderen zuhören zu...
Erstelle deinen persönlichen Lernplan
Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Jetzt Lernplan erstellenKurzbeschreibung:
Die Kompetenzbereiche -Sprechen- und -Zuhören- finden sich sowohl im Lehrplan NRW als auch in den Bildungsstandards bei sämtlichen Schulformen und -stufen wieder. Dazu sollen die Schüler/-innen zum einen lernen, sich korrekt und adressatengerecht ausdrücken und zum anderen zuhören zu können und ein entsprechendes Hörverstehen zu entwickeln (vgl. Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule [Online]). Der Einsatz von Hörmedien bringt dabei erhebliches Potenzial für Textverstehen, ästhetische Erfahrungen und literarische Kompetenzen mit sich (vgl. Müller (2012)) – aber auch für die Vermittlung von Medienkompetenz! Dennoch wird diesem Kompetenzbereich im Deutschunterricht häufig wenig Beachtung geschenkt.
Das Seminar will angehende Lehrkräfte dazu ermuntern, sich bewusst mit dem Kompetenzbereich des -Sprechens und Zuhörens- auseinanderzusetzen und Ideen für die schulische Praxis zu erhalten. Dazu werden zunächst grundlegende Rahmeninformationen zu den Bereichen des Hörverstehens mit Fokus auf den Deutschunterricht der Primar- und Sekundarstufe I vermittelt. Der Kompetenzbereich des -Sprechens und Zuhörens- wird mit weiteren Kompetenzen und Ansätzen aus der Leseförderung, Leseforschung und der Medienbildung verknüpft, indem diese Bereiche näher definiert und miteinander in Bezug gesetzt werden.
Der Bereich der kreativen Medienbildung spielt dazu eine besondere Rolle im Seminarkontext, indem die Studierenden sich aktiv mit eigenen Produktionen von Hörspielen, Podcasts, Radiosendungen und Geräuscherätseln auseinandersetzen und diese eigenständig und spezifisch für die eigene Schulform bzw. Zielgruppe planen sollen. Berücksichtigt werden soll dabei auch die sonderpädagogische und inklusive Perspektive, indem Möglichkeiten für Audioprojekte mit inklusiven Lerngruppen vorgestellt sowie konkrete Ideen zur Differenzierung bei der Erstellung solcher Produktionen bspw. durch den Einsatz von leichter und einfacher Sprache aufgezeigt und diskutiert werden.
Lernziele/Kompetenzen:
Die Studierenden können...
- Teilkompetenzen der Kompetenzbereiche -Sprechen- und -Zuhören- benennen und für die eigene Schulform beschreiben.
- wesentliche Grundlagen im Bereich der Lese-/ Medienkompetenzförderung sowie Lese-/ Mediendidaktik benennen und erläutern.
- Potenziale von Audioproduktionen für schulische Kontexte entdecken und erfahren und somit ihre individuellen Vermittlungskompetenzen im Bereich der Literatur- und Mediendidaktik vertiefen.
- Konsequenzen und Konzepte für die eigene schulische Praxis ableiten und entwerfen.
- Möglichkeiten zur Differenzierung in schulischen, inklusiven Kontexten reflektieren und ihr Bewusstsein für inklusive Lernsettings erweitern.
- ihre praktischen Erfahrungen im Bereich der kreativen Mediengestaltung – mit dem Schwerpunkt der Audioproduktion – verbessern.
Teilnahmemodalitäten/Voraussetzungen:
Die Leistungsanforderungen werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Modulprüfung: nein
Weitere Angaben/Hinweise:
Eine aktive und regelmäßige Teilnahme seitens der Studierenden sowie die Bereitschaft mit der Lernplattform Moodle zu arbeiten wird vorausgesetzt.
Das Seminar eignet sich in besonderer Weise für Studierende mit den Studienschwerpunkten der Grundschule, der Sekundarstufe I sowie mit dem Studienschwerpunkt Sonderpädagogik.
Das Seminar kann im Rahmen des Zusatzzertifikats Literaturpädagogik für den Bereich -Literarische Vermittlung- oder -Heterogenität- angerechnet werden.
Technische Universität Dortmund
SoSe 2015
Institut für deutsche Sprache und Literatur
Wulf Corinna