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Uni-München
14. März 2017

Seminar Methode zur Einleitung thematisch noch unbehandelter buddhismuskundlicher Recherchen

In diesem Workshop lernen die Studierenden wie sie, auch von einem Informations-Nullstand ausgehend, zu jedem erdenklichen Thema buddhismuskundige wissenschaftliche Recherchen einleiten oder zumindest versuchen können. Dabei gilt, dass auch kein Befund ein Befund ist. In kleinen Gruppen werden erste Übungen...

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In diesem Workshop lernen die Studierenden wie sie, auch von einem Informations-Nullstand ausgehend, zu jedem erdenklichen Thema buddhismuskundige wissenschaftliche Recherchen einleiten oder zumindest versuchen können. Dabei gilt, dass auch kein Befund ein Befund ist. In kleinen Gruppen werden erste Übungen und Forschungsversuche unternommen, wobei absurde, unbuddhistisch anmutende Schlüsselwörter und Themen untersucht werden.* Der Workshop dient der Einführung in einen wichtigen geisteswissenschaftlichen Forschungsbereich. Die gewollt unterhaltsame Komponente unterstreicht, dass der Schwerpunkt auf einer thematisch transferierbaren Methode liegt. Anhand selbst erdachter Themen stärken die Studierenden zudem ihre kritische Kapazität Zweckentfremdungen wahrzunehmen und auch zeitgenössische, religions-politische Entwicklungen differenziert zu durchdenken. Der Workshop fördert den aktiven Austausch und die praktische Zusammenarbeit zwischen Studierenden verschiedener Institute der LMU. Er eignet sich für Studierende mit Chinesisch- oder Japanisch- Kenntnissen und für Jene die zur Zusammenarbeit mit Ersteren bereit sind. Er steht Studierenden der Indologie, Tibetologie, Sinologie, Japanologie und der Religionswissenschaften offen. Gasthörer werden nicht zugelassen. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind erwünscht. Wer zudem Französisch beherrscht, hat einen Vorteil. Kenntnisse buddhistischer Sprachen werden nicht vorausgesetzt, wer jedoch über solche verfügt, wird die Möglichkeit haben, diese einbringen zu können. Buddhismuskundige Grund- / Anfängerkenntnisse werden vorausgesetzt. Es kann weder ein Schein erworben, noch eine Prüfung abgelegt werden. Die Teilnahme bedarf keiner vorbereitenden Lektüre, sondern ist an den Besuch der zwei festgelegten Tage und an eine aktive Mitarbeit gebunden. D ie Studierenden sollen sich im Vorfeld unverbindlich Gedanken über mögliche Themen / Interessen machen. * In buddhistischen Quellen lassen sich nicht wenig merkwürdige Angelegenheiten finden. So kann zum Beispiel stehen, dass gewisse Wesen aus Blumen geboren werden, dass Buddhisten Menschenknochen essen dürfen, im Ei eine Gottheit wohnt oder auf dem Mond eine Frau. Department für Asienstudien LMU München WiSe 1415 Dr. Legittimo Elsa