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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar MSC MO2 Grundlagen von Supervision und Coaching 2.1 Theorie Konzept und Methoden von Supervision u Coaching 2.2 Kommunikation u Interaktion in sozialen Systemen

insgesamt: Kontaktstunden: 40, Selbststudium: 80, Workload: 120, Credits: 4 Studienabschnitt/Semester: 1. Semester Qualifikationsziele und Lerninhalte: StudentInnen lernen die Fundierungstheorien und Disziplinen von Supervision und Coaching kennen. Sie sollen sich in den einschlägigen Kommunikations- und Interaktionstheorien für soziale Systeme und in...

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insgesamt: Kontaktstunden: 40, Selbststudium: 80, Workload: 120, Credits: 4 Studienabschnitt/Semester: 1. Semester Qualifikationsziele und Lerninhalte: StudentInnen lernen die Fundierungstheorien und Disziplinen von Supervision und Coaching kennen. Sie sollen sich in den einschlägigen Kommunikations- und Interaktionstheorien für soziale Systeme und in der Dynamik von Organisationen auskennen und Interkulturalität als modifizierende Variable berücksichtigen können. Sie kennen die einschlägigen Konzepte und Methoden von Supervision und Coaching, können deren Reichweite einschätzen und ihre Funktion in ihnen beschreiben und ausfüllen und wissen ihre Funktion als Verwalter dieser Verfahren auszukleiden. Einzelveranstaltungen des Moduls: 2.1. Theorie, Konzepte und Methoden von Supervision und Coaching 2.2. Kommunikation und Interaktion in sozialen Systemen, incl. interkultureller Aspekte Modulprüfungsleistung: mündliche Gesamtmodulprüfung Arbeitsaufwand, Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten, Notenskala: Dieses Modul umfasst einen Workload von 120 Stunden. Voraussetzungen für die Vergabe der Leistungspunkte sind die Teilnahme an den beiden Lehrveranstaltungen 2.1. und 2.2., das Erbringen der jeweiligen Studienleistungen (s.u.) und der erfolgreiche Abschluss der mündlichen Gesamtmodulprüfung. 2.1. Theorie, Konzepte und Methoden von Supervision und Coaching Kontaktstunden: 22, Selbststudium: 38, Workload: 60, Credits: 2, Zuordnung zu Modul: 2, Studienabschnitt/Semester: 1. Semester Ausbildungsziele und Inhalte: Die StudentInnen kennen die Konzepte und Methoden von Supervision und Coaching in der Dyade, der Triade und der Gruppe. Sie können ihrem Klientel den Umfang und den Inhalt ihrer Dienstleistung erklären und mit diesem gemeinsam die Indikation der Supervisionsform, ihrer Dauer, ihrer Frequenz und ihres Inhalts festlegen. Sie können die von ihren angewandten Methoden und Verfahren einem Konzept supervisorischen Handelns zuordnen, dieses aus den Fundierungsdisziplinen ableiten und ihr konkretes Handeln begründen und rechtfertigen. Sie verfügen über einen Überblick über die zentralen Fundierungsdisziplinen der Supervision (Gruppendynamik, Psychoanalyse, Systemtheorie, Professionsforschung) und können daraus ein Konzept supervisorischen Handelns ableiten. Sie kennen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Supervision und Coaching und können deren Schnittmenge mit Psychotherapie, Organisationsberatung, Anleitung, Instruktion situationsgerecht handhaben. Lehr- und Lernformen: Die StudentInnen bekommen Theorieinputs, die anhand konkreter Fallbeispiele verdeutlicht werden. Mit Hilfe von schriftlichen Arbeitsmaterialien analysieren sie eigene Interaktionssequenzen, formulieren Hypothesen und erproben Interventionen. Sie erhalten themenbezogene Handouts. Die spezifischen Beratungsmethoden, Kommunikations-, Interaktionsmethoden und -techniken von Supervision und Coaching werden modellhaft demonstriert und auf ihre Integrierbarkeit in Supervision und Coaching hinterfragt. Studienleistungen für dieses Teilmodul: Nach Absprache mit den Lehrenden, ist eine der folgenden Leistungen zu erbringen: schriftliche Prozessanalyse, Analyse von Standardfällen; Referat; Demonstration der Arbeitsschritte von Supervision und Coaching im Seminar; Prozessreflexion, Kommunikations- und Interaktionsanalyse aus Supervisionen, Coachings und Alltagssituationen, Durchführung von Übungen, Rollen- und Planspielen. Teilnahmevoraussetzungen: Die Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Modul im ersten Semester sind die allgemeinen Teilnahmevoraussetzungen des Masterstudiengangs. Verwendbarkeit: Studiengang Supervision, Coaching, Organisationsberatung Arbeitsaufwand: Diese Lehrveranstaltung umfasst einen Workload von 60 Stunden Dauer und Häufigkeit des Angebots: Diese Lehrveranstaltung wird im regelmäßigen Studienverlauf im 1. Semester angeboten. Sprache: deutsch 2.2. Kommunikation und Interaktion in sozialen Systemen, incl. interkulturelle Aspekte Kontaktstunden: 18, Selbststudium: 42, Workload: 60, Credits:2, Zuordnung zu Modul: 2, Studienabschnitt/Semester: 1. Semester Ausbildungsziele und Inhalte: Die StudentInnen lernen Kommunikation und Interaktion als universelle Elementarteile jedes komplexeren soziologischen Gebildes und Modelle für die Analyse von Dyaden, Traiden, Gruppen- und (Subsystemen) von Organisationen kennen. Die Bedeutung der Kommunikation zur Strukturierung der Umwelt, als Orientierungshilfe zur eigenen Standortbestimmung im sozialen Feld sowie als Mittel der Verhaltenssteuerung und Umweltanpassung wird vermittelt, ebenso wie die Bedeutung, die Verschränkung und Gegenläufigkeit von nonverbaler und verbaler Kommunikation. Sie kennen die Bedeutung von Metakommunikation zur reflexiven Selbstvergewisserung von Individuen und sozialen Gebilden. Sie lernen die Vorgehensweisen der Ethnomethodologie kennen, um die Methoden zu entdecken, die Menschen einsetzen, um soziale Wirklichkeit zu konstruieren und ihre Allltagshandlungen zu meistern. Dabei lernen sie auch die zentralen prozesshaften und zirkulären Diagnose- und Interventionstechniken kennen. Insbesondere lernen die StudentInnen interkulturell gemischt besetzte Gruppen und Teams zu beraten. Sie lernen die Bedeutung kulturell geprägter Wahrnehmungsmuster, Erlebens- und Verarbeitungsweisen, Normen und Wertsysteme von Einzelpersonen und Gruppen in differenten Gruppenkonstellationen und angesichts unterschiedlicher Handlungschancen kennen und zu berücksichtigen. Sie wissen, dass es nicht universalistische Gefühle gibt, sondern dass diese durch Kulturalität mitgeprägt sind. Die StudentInnen lernen Kultur im Zusammentreffen von Fremdem und Eigenem als entsubjektivierende Erklärungsdimensionen kennen, die zur impliziten Degradierung, zum institutionellen Rassismus führen kann. Sie kennen die förderlichen und hinderlichen Auswirkungen von Interkulturalität. Lehr- und Lernformen: Die DozentInnen geben Theorie-Inputs und bearbeiten die Thematiken anhand von Fallvignetten, Übungen, Rollen- und Planspielen. Dabei werden Art und Wirkung unterschiedlicher Kommunikations- und Interaktionsstile in Abhängigkeit von Kommunikationsstrukturen, Aufgabentypen, individuellen Besonderheiten und interkultureller Perspektiven deutlich. Die Teilnehmer erhalten themenbezogene Handouts, Kommunikations- und Interaktionsmethoden werden modellhaft demonstriert und auf ihre Integrierbarkeit in Supervision und Coaching hinterfragt. Die Studierenden vertiefen diese Fragestellung im Plenum, in Einzel- und Gruppenarbeit, innerhalb und außerhalb der Lehrveranstaltungen. Studienleistungen: Nach Absprache mit den Lehrenden, ist eine der folgenden Leistungen zu erbringen: Referat, Kommunikations- und Interaktionsanalyse aus Supervisionen, Coachings und Alltagssituationen, Demonstration modellhaften Bearbeitens der Interkulturalität, Durchführung von Übungen, Rollen- und Planspielen, etc. Teilnahmevoraussetzungen: Teilnahme an Veranstaltung 2.1. Verwendbarkeit: Studiengang Supervision, Coaching, Organisationsberatung Arbeitsaufwand: Diese Veranstaltung ist mit 60 Stunden Workload angesetzt. Dauer und Häufigkeit des Angebots: Diese Lehrveranstaltung wird im regelmäßigen Studienverlauf im 1. Semester angeboten. Sprache: deutsch, teilweise englisch FB 04 Sozialwesen Uni Kassel WS 2006/2007 Prof. Dr. Buchinger Kurt