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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Praxis der Zeichnung Raum Figur Bewegung Teilmodul

Praxis der Zeichnung: Raum, Figur, Bewegung Im Seminar wird der Einstieg in die Zeichnung vermittelt, der direkt in die Praxis führt und ein Repertoire an Fertigkeiten erschließt. Die technische Zeichnung, das Foto und das digitale Rendering sind die vorherrschenden Techniken...

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Praxis der Zeichnung: Raum, Figur, Bewegung Im Seminar wird der Einstieg in die Zeichnung vermittelt, der direkt in die Praxis führt und ein Repertoire an Fertigkeiten erschließt. Die technische Zeichnung, das Foto und das digitale Rendering sind die vorherrschenden Techniken der Bilderzeugung. Das Zeichnen mit Kohle, Bleistift etc. auf Papier birgt unverzichtbares, ergänzendes Potential: Es kann zum Brainstorming eingesetzt werden. Eine Idee, eine Struktur entsteht beim Herumkritzeln, Unbewusstes, Ungefiltertes fließt ein, kann entdeckt und modifiziert werden. Eine räumliche Situation kann in kurzer Zeit in ihren wesentlichen Zügen erfasst, notiert werden. Man kann Entwürfe, Ideen im Arbeitsprozess visualisieren, jemand anderem, etwa in einer kürzeren Skizze vorführen. Aber auch in einer ausführlicher ausgearbeiteten Vision ist die Veranschaulichung individueller, markanter als unter den festgelegten Patterns einer Software. Oft stellt man fest, dass man sich ein Gebäude, eine Pflanze, eine Türklinke, einen Buchstaben, etc. erst genau anschaut, wenn man sie zeichnet. Im Seminar werden parallel zwei Ansätze verfolgt. In dem -postmoderneren- arbeiten wir mit dem Medium Film. Wir fertigen rasche 10-Minuten-Skizzen nach Filmstills an. Wir schauen uns Filmarchitektur genau an und spinnen sie weiter. Wir fertigen Storyboards nach kürzeren Sequenzen an. So können Fragen nach Bildaufbau, Lichtführung, Verhältnis Figur-Raum, Konstruktion von fiktiven Ereignissen, anhand einer Vielfalt von Sujets: Portrait, Figur, Landschaft, Stadt bearbeitet werden. Zum anderen zeichnen wir -Reales-, Dinge, die wir vor Augen haben. Wir stehen uns etwa gegenseitig Modell, als Portrait, als Figur im Raum. Perspektivzeichnen wird in Grundzügen (Konstruktion mit Horizont und Fluchtpunkt, von Licht und Schatten) vermittelt. In diesen Übungen gewonnene Figuration wird imaginativ weitergesponnen, aus einzelnen Figuren wird Gedränge, aus einem Beleuchtungsprinzip ein beleuchteter Platz. Im Seminar wird auf die Bedürfnisse und den technischen Kenntnisstand der Teilnehmer und Teilnehmerinnen eingegangen. Ein Teil der Zeit steht für individuelle Vorhaben zur Verfügung, etwa in Ergänzung zum Projekt im Hauptstudium. FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel WS 2009/2010 Architektur Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung Ravens Thomas