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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Raumentwicklungskonzepte zwischen Dynamik und Stillstand

Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen Raumentwicklungskonzepte aus unterschiedlichen Bereichen: Aus Kontexten der Stadt- und Kulturraumforschung, aus Kontexten der Landschaftsplanung, Landschaftsökologie (Naturschutzfachplanung, Biospärenreservate), aus Bereichen der -Nachhaltigen Raumentwicklung- und nicht zuletzt aus Entwicklungskonzepten auf internationaler Ebene (NGO´s, Ansätze zur Syndromisierung von...

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Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen Raumentwicklungskonzepte aus unterschiedlichen Bereichen: Aus Kontexten der Stadt- und Kulturraumforschung, aus Kontexten der Landschaftsplanung, Landschaftsökologie (Naturschutzfachplanung, Biospärenreservate), aus Bereichen der -Nachhaltigen Raumentwicklung- und nicht zuletzt aus Entwicklungskonzepten auf internationaler Ebene (NGO´s, Ansätze zur Syndromisierung von Welt, …). In dieser Veranstaltung sollen Raumentwicklungskonzepte dieser Art auf ihre verborgenen politischen, ökonomischen und sozialen Agenden hin befragt und analysiert werden. Bei Konzepten dieses Kalibers sind die jeweiligen akteurstheoretischen Hintergründe von besonderem Interesse. Diese Konzepte sind mehr als ein Instrument zu vermeintlicher Entwicklung, zur -Opitmierung-, zur vermeintlichen Steigerung von -Vielfalt- u.s.w. . Sicherlich werden sie derartig positiv konnotiert gehandelt – zumindest in Sonn- und Feiertagsreden. Nicht selten zeigt ein Blick hinter die Kulissen, wie entscheidend die Frage nach Bezügen und Referenzflächen ist: Wer definiert vor welchem Hintergrund mit welchem Interesse soetwas wie -Vielfalt-, wie -Entwicklung-, -Dynamik- für wen? Kann eine propagierte -Vielfalt- für den einen nicht Einengung für den Anderen sein, eine propagierte -Dynamik- für den anderen Stillstand und Stillstellung bedeuten? Woran werden Entwicklung, Vielfalt usw. gemessen? Und vor allem: Wer sucht die Meßlatte aus? Auf der Basis sehr unterschiedlicher Materialien und Dokumente (Textanalysen, Kartierungen, Transkriptionen von Interviews mit beteiligten Akteuren) sollen die entsprechenden Entwicklungsszenarien konkret analysiert werden, um diese Projekte in einer gesellschaftswissenschaftlichen und gesellschaftskritischen Dimensionen interpretieren zu können. Wie bedingen sich in den entsprechenden Konstellationen die Rolle von -Diagnostikern-, -Patienten- und -Machern-?; Welche Rolle spielt ein jeweiliger -Experten--Jargon? Welche Sprache ist aus der Perspektive der Betroffenen und Beplanten geeignet, um auf eine entscheidungsrelevante Ebene zu gelangen? FB 05 Gesellschaftswissenschaften Uni Kassel SoSe 2015 Schlüsselkompetenzpool FB05 Prof. Dr. Kruckemeyer Frauke