Uni-Dortmund
14. März 2017Seminar Selbst Porträts von Friedrich Dürrenmatt in Text und Bild
Kurzbeschreibung: Friedrich Dürrenmatt zeichnet sich durch die Doppelbegabung aus, gleichzeitig Maler und Schriftsteller zu sein und muß sich erst zwischen den beiden Berufswünschen entscheiden. Diesen Umstand verstehen wir, ein Literaturwissenschaftler und eine Kunstwissenschaftlerin, als Einladung zur Begegnung zwischen Kunst- und...
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Jetzt Lernplan erstellenKurzbeschreibung: Friedrich Dürrenmatt zeichnet sich durch die Doppelbegabung aus, gleichzeitig Maler und Schriftsteller zu sein und muß sich erst zwischen den beiden Berufswünschen entscheiden. Diesen Umstand verstehen wir, ein Literaturwissenschaftler und eine Kunstwissenschaftlerin, als Einladung zur Begegnung zwischen Kunst- und Literaturwissenschaft am Beispiel von Dürrenmatts malerischer und schriftstellerischer Porträtkunst. Im Vordergrund wird nach einer allgemeinen Einführung zum Spannungsverhältnis zwischen Malerei und Schriftstellerei dabei das Spätwerk stehen, allen voran die autobiographischen Stoffe als Porträtsammlung, aber auch die Kriminalnovelle Der Auftrag im Zusammenspiel mit Charlotte Kerrs Erinnerungsbuch Die Frau im roten Mantel war ich und Dürrenmatts letztes Werk Midas oder Die schwarze Leinwand, zu dem zahlreiche Porträtskizzen Dürrenmatts von den Protagonisten überliefert sind und das gleichzeitig das Spannungsverhältnis Dürrenmatts zum Film(porträt) reflektiert. Zum Abschluß soll die Blickrichtung umgekehrt und Dürrenmatt im Spiegel von malerischen und schriftstellerischen (ev. auch filmischen) Porträts seiner Freunde Hugo Loetscher und Varlin (bzw. seiner zweiten Ehefrau Charlotte Kerr im Film -Porträt eines Planeten-) betrachtet werden.
Lernziele/Kompetenzen: Method(olog)isch reflektierte Sensibilisierung des formalen Bewußtsein für Porträtkunst und ihre Voraussetzungen an der Schnittstelle zwischen Literaur- und Kunstwissenschaft.
Teilnahmemodalitäten/Voraussetzungen: Obligatorisch ist vorab die Anwesenheit in der ersten Sitzung vom 21. Oktober 2015 – in der die genaue(re)n Teilnahmebedingungen in Form des Programms bekanntgegeben werden –, die sich durch die Anwesenheit in den folgenden Sitzungen konsolidiert.
Modulprüfung: Hausarbeit.
Eignung für angewandte Studiengänge: Im Sinne der unter Lernziele/Kompetenzen formulierten Heranführung an method(olog)isch reflektiertes philologisches und literatur- bzw. kulturwissenschaftliches Arbeiten auch für Studierende der angewandten Kultur- und Literaturwissenschaften besonders geeignet, mehr noch aber für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gleichzeitig Kunst studieren.
Literatur: Wird in Form des Semesterprogramms in der ersten Sitzung bekannt gegeben und zum Teil im entsprechenden Arbeitsraum des EWS bzw. von Moodle zur Verfügung gestellt.
Technische Universität Dortmund
WiSe 2015/16
Institut für deutsche Sprache und Literatur
Prof. Dr.
Stingelin Martin