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Uni-Dortmund
14. März 2017

Seminar Sichtgeräte Sehen Wahrnehmen Zeigen

Lehrauftrag Erich Füllgrabe Sichtgeräte – Sehen-Wahrnehmen-Zeigen Künstlerische Forschung im Selbstverständlichen – Sehen sichtbar machen Zweifelsohne ist es ein Merkmal der bildenden Kunst, dass sie sich als Bild zeigt. Sei es nun Malerei, Fotografie, Plastik, Performance oder Video, immer ist es...

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Lehrauftrag Erich Füllgrabe Sichtgeräte – Sehen-Wahrnehmen-Zeigen Künstlerische Forschung im Selbstverständlichen – Sehen sichtbar machen Zweifelsohne ist es ein Merkmal der bildenden Kunst, dass sie sich als Bild zeigt. Sei es nun Malerei, Fotografie, Plastik, Performance oder Video, immer ist es ein durch Anschaubarkeit zugänglich Gemachtes. – Zweifelsohne ist es ein Merkmal des Begrifflichen, dass es als Wort erscheint. Sei es nun Geschriebenes, Gesagtes oder Gesungenes, immer ist es ein durch Bezeichnung zugänglich Gemachtes. Es erscheint als Selbstverständlichkeit, dass künstlerisches Arbeiten sichtbar macht. Wie aber funktioniert dieses Sichtbarmachen? Kann ich mein Wahrnehmen wahrnehmen? Kann ich mein Wahrnehmen sichtbar machen? Gibt es hierbei -richtig- und -falsch-? oder ist künstlerisches Forschen möglicherweise ein -bildgebendes Verfahren- das als Prozess zu verstehen ist. Ein Prozess, der sich in materiellen und/oder performativen Teilergebnissen anschaulich niederschlägt und so zu weiteren Fragen führt? Rudolf Arnheim schreibt in seinem Vorwort zu -Kunst und Sehen-: -Alles Wahrnehmen ist auch Denken, alles Denken auch Intuition, alles Beobachten ist auch Erfindung.- Die möglichen Strukturen des Sehens, Wahrnehmens und Zeigens zu erforschen und sichtbar zu machen bildet damit nicht nur eine Grundlage des eigenen künstlerischen Arbeitens sondern ist auch eine Voraussetzung einer anschaulichen Vermittlungspraxis. Arbeiten wir in diesem praktischen Seminar also daran, das -Anschaulichmachen- anschaulich zu machen. Untersuchen wir Konzepte des Wahrnehmens und erfinden materielle, textliche oder performative -Sichtgeräte- deren Wirksamkeit wir im Rahmen der Schlusspräsentation testen werden. Zeit: 14tg, 4 Std Kursbeginn: Di, 16.04. / 10-12 Uhr Termine: Di, 16.04. / 10-12 Uhr Di, 23.04. / 10-14 Uhr Di, 07.05. / 10-14 Uhr Di, 21.05. / 10-14 Uhr Di, 04.06. / 10-14 Uhr Di, 18.06. / 10-14 Uhr Di, 02.07. / 10-14 Uhr Di, 06.07. (Präsentation) Fach: Kunst, Kunst und Gestalten Ort: Hallen Leonhard-Euler-Str.4 Dozent: Erich Füllgrabe, Künstler Technische Universität Dortmund SoSe 2013 Institut für Kunst und Materielle Kultur Univ.-Prof. Bertram Möbius Ursula