Uni-Kassel
14. März 2017Seminar Soziale Arbeit in Von der Indifferenz zur Markenidentität
Was macht das Studium der Sozialarbeit in Kassel einzigartig? Gibt es eine durchgängig erlebbare Kernidee, die sich durch Studium und universitäres Leben zieht und gleichzeitig Identität für Forschende, Lehrende und Studierende stiftet sowie das Bild in der Öffentlichkeit prägt? Wie...
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Jetzt Lernplan erstellenWas macht das Studium der Sozialarbeit in Kassel einzigartig? Gibt es eine durchgängig erlebbare Kernidee, die sich durch Studium und universitäres Leben zieht und gleichzeitig Identität für Forschende, Lehrende und Studierende stiftet sowie das Bild in der Öffentlichkeit prägt? Wie lässt diese sich finden, schärfen, programmatisch augestalten und kommunizieren?
Über Reflexionen der eigenen Motivaton, in Kassel Sozialarbeit zu studieren, über eine Analyse der historischen Entwicklung des Fachbereichs sowie über eine Bewertung des aktuellen Angebots soll im Seminar der Markenkern des Studiums -Sozialarbeit in Kassel- herausgearbeitet werden. Welchen gesellschaftlich sinn- und wertvollen Beitrag will und kann die Universität leisten?
Seminarziele
• Verortung des eigenen Studiums - Motive, Ziele und Perspektiven
• Positionsbestimmung des Fachbereichs Sozialarbeit in Kassel
• Visionsentwicklung: Sozialarbeit in Kassel als Marke
Vorgehen:
• Die Studierenden bilden Arbeitsgruppen, bereiten ein Thema vor und stellen die Ergebnisse und Thesen im Plenum vor.
• Gemeinsam werden - teilweise in Arbeitsgruppen - Thesen zum Thema erarbeitet und reflektiert (wissenschaftlicher Diskurs)
• Abschließend werden in einem kreativ-konzeptionellen Gruppenprozess Visionen entwickelt, vorgestellt und diskutiert.
• Bis zu acht Studierende können aus dem im Seminar erarbeiteten Themenfeld eine Seminararbeit anfertigen, die benotet wird.
Themenvorschläge:
Folgende Themenvorschläge stehen zur Expertise bildenden Vorbereitung zur Verfügung. Weitere relevante Themen sind willkommen.
• Soziale Arbeit in Kassel aus Perspektive der Studierenden
• Soziale Arbeit in Kassel aus Perspektive der Lehrenden und Forschenden
• Ethos der Sozialarbeit in einer sich wandelnden Gesellschaft
mögliche Unterthemen:
a) im Spannungsfeld von Ökonomisierung und Prekarisierung
b) im Spannungsfeld von Professionalität und Ehrenamt
• Probleme der Ökonomisierung der Sozialen Arbeit
• Das Bild von Sozialer Arbeit in den Medien
• Mythos der Helfenden - philosophische Einlassungen von christlichen Überlieferungen bis zu Ikonen von heute (hl. Samariter, Mutter Theresa etc.)
• Menschenbilder der Sozialen Arbeit im Vergleich
• Gesellschaftliche Funktionen Sozialer Arbeit
• Leitbilder von Trägern im Vergleich - von Anspruch und Wirklichkeit
• Die Marke als Trägerin des Öffentlichen Vertrauens
Definition und Funktion von Marken im Non-Profit-Sektor
• Sozialmarken im Vergleich - Unterschiede der Ideen und Inszenierungen
Die Expertise zum Thema -Marke- wird vom Lehrbeauftragten an geeigneter Stelle mit einem eigenen Referat eingebracht.
Schilling, J./Zeller, S.: Soziale Arbeit, Geschichte, Theorie, Profession; München, 2007
Amthor, R.-C. (Hrsg.): Soziale Berufe im Wandel, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Sozialer Arbeit; Baltmannsweiler, 2008
Lob-Hüdepohl, A.: Reflexive Menschendienlichkeit (S. 152-176 im o.g. Band)
Galuske, M.: Neuer Professionalisierungsschub oder Gefährdung des Professionsprojekts? (S. 205-228 im o.g. Band)
In beiden Büchern finden sich diverse weitere Literaturangaben , die sich für einzelne Themen teilweise hervorragend eignen.
Bemerkung
Kompaktveranstaltung Fr. 22.01. - So. 24.01.2010
Kontakt
Rückfragen zur Vorbereitung richten Sie bitte per E-Mail an folgende Adresse:
martin.liebmann@logos-gmbh.de
FB 04 Sozialwesen
Uni Kassel
WS 2009/2010
Lehrveranstaltungspool FB 04
Sozialwesen
Liebmann Martin