Uni-Düsseldorf
14. März 2017Seminar Szenisches Forschen III
In diesem Projektseminar werden die Teilnehmer kurze szenische Arbeiten entwerfen und inszenatorisch umsetzen. Der Titel »Szenisches Forschen« steht hierbei für einen fragenden und ergebnisoffenen Produktionsprozess. Es wird in zwei Richtungen geforscht: Zunächst stehen szenographische Strategien im Vordergrund. In freier Recherche...
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Jetzt Lernplan erstellenIn diesem Projektseminar werden die Teilnehmer kurze szenische Arbeiten entwerfen und inszenatorisch umsetzen. Der Titel »Szenisches Forschen« steht hierbei für einen fragenden und ergebnisoffenen Produktionsprozess. Es wird in zwei Richtungen geforscht: Zunächst stehen szenographische Strategien im Vordergrund. In freier Recherche werden räumliche und inszenatorische Skizzen entworfen und umgesetzt. Diese Arbeit kann einzeln oder in Kleingruppen durchgeführt werden. Die gegenseitige Präsentation und Kritik der vorbereitenden Skizzen und Probenstände soll die Reflexion der eigenen Vorgehensweisen anregen und zur produktiven Diskussion von ästhetischer Produktion führen.
Im Prozess dieses »Machens« gewinnt der zweite Aspekt szenischen Forschens zunehmend an Bedeutung: Die Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen aus den Beobachtungen, Erfahrungen und Problembewältigungen des szenischen Prozesses. Das »Mise-en-scène« wird aus dem Kontext ästhetischer Produktion in den analytischen Prozess wissenschaftlichen Fragens überführt. Die räumliche und zeitliche Verknüpfung des situativ (szenisch-) Gegebenen wird so zum Instrument analytischer Praxisforschung.
Daniel Rademacher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kultur und Medien. Als Theaterregisseur hat er u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Theaterhaus an der Gessneralle in Zürich und dem FFT in Düsseldorf gearbeitet.
Die israelische Choreographin Reut Shemesh hat an der renommierten Niederländischen Artez Dance Academy in Arnhem Tanz und Choreographie studiert. Ihre Stücke waren u.a. am tanzhaus nrw, Dance Atelier Rotterdam, Suzanne Dellal Center Tel-Aviv, Tanzhaus Zurich, Lantaern Theater Rotterdam, D-Q-E Cologne, Loft Theater in Leipzig zu sehen. Ihre Choreographien »Aora«, »The Boy who cries wolf«, »The wildwood flowers« und »Leviah« erhielten Nominierungen für den Kölner Theaterpreis.
Es ist geplant, das Seminar mit einem Probenbesuch und zwei Aufführungsbesuchen professioneller Tanzproduktionen zu verbinden. Der Probenbesuch findet während des Blockseminares statt. Die Termine der Aufführungen liegen jeweils abends zwischen dem 02. und dem 09. Februar. Genauere Daten werden noch bekannt gegeben. Die Besuche der Aufführungen bilden einen obligatorischen Bestandteil des Seminars.
Treffpunkt am 20.01. um 14.30 Uhr ist der Raum 23.21.U1.72
Institut für Medien- und Kulturwissenschaft
Universität Düsseldorf
WiSe 2016/17
Rademacher Daniel