Uni-Dortmund
14. März 2017Seminar Umgang mit raumrelevanten Risiken und Klimafolgen in der Raumplanung
Hintergrund Moderne Gesellschaften sind verwundbar gegenüber vielfältigen Prozessen, die sowohl natürliche wie menschgemachte Ursachen haben. In der Regel haben diese Risiken eine räumliche Komponente, weil sie in bestimmten Räumen entstehen, sich ausbreiten und auswirken. Damit ist die planerische, vorbeugende Auseinandersetzung...
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Moderne Gesellschaften sind verwundbar gegenüber vielfältigen Prozessen, die sowohl natürliche wie menschgemachte Ursachen haben. In der Regel haben diese Risiken eine räumliche Komponente, weil sie in bestimmten Räumen entstehen, sich ausbreiten und auswirken.
Damit ist die planerische, vorbeugende Auseinandersetzung mit Risiken aus natürlichen und technischen Gefahren eine wichtige Aufgabe für Raumplanung. Immerhin trifft die Raumplanung Entscheidungen für die Gesellschaft darüber, ob und wie bestimmte Räume genutzt werden sollen und hat dabei ihre Gefährdung gegenüber Natur- und Technikgefahren als auch den Klimawandel sowie die Verwundbarkeit von Raum- und Siedlungsstrukturen zu berücksichtigen. Dafür ist eine Evidenzbasis erforderlich, sprich eine raumorientierte Abschätzung von Risiken aus Extremereignissen und Klimafolgen. Eine Herausforderung besteht hier darin, die verschiedenen disziplinären Zugänge der Geowissenschaften, Naturwissenschaften, Umwelt- und Sozialwissenschaften zu durchdringen und für eine aus Sicht der überfachlichen Raumplanung erforderlichen integrierten Bewertung zu gelangen, die die verschiedenen raumrelevanten Raumfunktionen und Raumnutzungen würdigt.
Veranstaltungsablauf
In dem Seminar sollen auf Grundlage studentischer Beiträge sowohl die maßgeblichen Methoden der Hazard- und Risikoforschung, als auch der Klimafolgenforschung diskutiert werden. Des weiteren ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Raumplanung bei der Abschätzung und beim Management von Risiken vorgesehen. Schließlich werden konkrete Anwendungsfälle für Abschätzungs- und Bewertungsmethoden aufbereitet und vor dem Hintergrund des erlernten Theoriewissens reflektiert.
Raumplanung
M.Sc. Raumplanung (2012): Die Veranstaltung ist teilnahmebeschränkt. Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss ist der Nachweis der aktiven Mitarbeit nach Prüfungsordnung bzw. Modulhandbuch. Daran werden folgende Anforderungen gestellt: Die Veranstaltung ist eine Kombination von Vorlesung und Seminar. Es wird aktive Mitarbeit in Form der Übernahme eines Referates erwartet. Die studentischen Referate werden in der ersten Sitzung vergeben. Die Veranstaltung ist dem Modul 3 zugeordnet und deshalb prüfungsrelevant. Die Prüfungsleistung besteht in einer benoteten Hausarbeit auf Grundlage des Referats.
M.Sc. Raumplanung (2008): Die Veranstaltung ist teilnahmebeschränkt. Voraussetzung für den Abschluss ist der Nachweis der erfolgreichen aktiven Mitarbeit. Daran werden die o. g. Anforderungen gestellt. Der Leistungsabschluss ist auch benotet möglich.
Technische Universität Dortmund
SoSe 2013
Master Raumplanung (2008)
Prof. Dr.
Greiving Stefan